Moto3-Qualifying, Catalunya: Tech3-Ass Perrone stürmte zur Pole, Quiles 7.
Bei Top-Bedingungen rauften sich die Moto3-Piloten um die besten Startplätze. Aus dem Q2 ging KTM-Tech3-Pilot Valentin Perrone mit der Bestzeit hervor. Stark: Die Intact-Piloten landeten auf 2 und 4.
Bei mittlerweile knapp 20 Grad Lufttemperatur bereiteten sich die schnellsten Moto3-Youngster auf das entscheidende Qualifying in Catalunya vor. Zu den Top 14 des Freitags gesellten sich nach dem Q1 vier weitere Fahrer, darunter drei große Namen der Moto3: Guido Pini, Alvaro Carpe und David Munoz plus Rookie Casey O’Gorman.
Nicht unter die Elite hatte es in Barcelona der Österreicher Leo Rammerstorfer geschafft. Für den Neueinsteiger, der bei der Squadra SIC58 von Paolo Simoncelli unter Vertrag ist, reichte es nach dem Q1 mit knapp 1,4 s Rückstand auf die Spitze nur zum 25. und vorletzten Startplatz.
Die große Frage vor der 15-minütigen Session: Welchen Startplatz kann sich der WM-Dominator Maximo Quiles holen? Im Zeittraining war Quiles nicht über Platz 7 hinausgekommen. Schnellster nach Tag 1 war überraschend Rookie Hakim Danish auf der KTM des MSi-Teams.
Der Pilot aus Malaysia legte auch im Q2 stürmisch los. Nur Adrian Fernandez (Leopard-Honda), der sich direkt bei Danish angehängt hatte, war im ersten Anlauf schneller. Als alle 18 Piloten die Pirelli-Slicks heißgefahren hatten, änderte sich das Bild. Erst meldete sich der Zweite des Zeittrainings, Ajo-Rookie Brian Uriarte, an der Spitze, dann war es Landsmann Jesus Rios, der mit einer 1:47,182 min nachlegte. Dann zeigte der nächste Spanier auf. Intact-GP-Pilot David Almansa verbesserte die Bestzeit um vier Hundertstel.
Mutig war Maximo Quiles. Der WM-Tabellenführer drehte zunächst vier Runden, doch so langsam, dass kein Umlauf als gezeitete Runde anerkannt wurde. Fünf Minuten vor der Flagge lag der Aspar-Pilot damit am Ende der Konkurrenz.
Almansa vor Rios, Uriarte, Fernandez und Munoz – fünf Spanier lagen vor dem letzten Angriff in Front. Dann wechselte die Reihenfolge innerhalb des Quintetts – Uriarte ging an die Spitze. Mit zwei Minuten auf der Uhr übernahm Rookie Marco Morelli aus Argentinien. Quiles, der vor Morelli fuhr, schaffte es im ersten gezeiteten Versuch auf Platz 11.
Während sich im Finale Hakim Danish auf Platz 5 schob, sprang Quiles auf Platz 4. Doch den größten Sprung schaffte der zweite Pilot aus Argentinien. Valentin Perrone ließ das Tech3-Team von Günther Steiner jubeln – Perrone drückte die Bestzeit auf 1:46,679 min und war damit nur 0,005 sec schneller als David Munoz, der es aus dem Q1 kommend noch bis auf Rang 2 schaffte.
Dahinter Uriarte, Almansa und Morelli. Quiles fiel im heißen Endspurt auf Rang 7 zurück. Noch weniger befriedigend lief das Q2 für KTM-Ajo-Pilot Alvaro Carpe, der den Großen Preis von Catalunya von Platz 14 beginnen muss. Hakim Danish landete auf Platz 10.
Nichts zu rütteln gab es auch in Catalunya an der KTM-Dominanz. Die Top-5 steuerten allesamt einen Moto3-Renner aus Österreich.
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