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Ducati baut Single-Palette aus: Hypermotard 698 Mono Nera mit viel Schwarz

Ducati präsentiert eine neue Variante seiner Einzylinder-Supermoto mit mehr Ausstattung und finsterem Look. Ihr Name: Ducati Hypermotard 698 Mono Nera. Ihr wichtigstes Merkmal bleibt ihr Einzylinder.

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Rückblick auf das Jahr 2023: Erstmals seit Anfang der 1990er-Jahre präsentierte Ducati ein Motorrad mit Einzylindermotor und wagte sich damit in Territorium, das im deutschen Sprachraum seit Jahrzehnten von KTM dominiert wird. Um für die Hypermotard 698 Mono, so der Name der Bologneserin, jedoch kein völlig neues Triebwerk entwickeln zu müssen, bedienten sich die Ducati-Ingenieure von dem, was sie zu Entwicklungsbeginn im Regal liegen hatten und stießen dabei auf den V2-Motor der 1299 Panigale.

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Der «Superquadro» wurde für die Superbike-Speerspitze schon nicht mehr produziert. Der V2 galt als ausgereizt, künftige Emissionsvorschriften galten als kaum machbar, für den Kampf um Spitzenleistung im Superbike-Segment war das Triebwerk nicht mehr gerüstet. Der Wechsel zum V4-Motor war in den Flaggschiff-Baureihen bereits vollzogen, nur in der Panigale V2 kam noch eine hubraum- und leistungsreduzierte Variante zum Einsatz. Doch als Basis für den ersten Einzylinder wählten die Ingenieure in Borgo Panigale die stärkste Ausbaustufe ihres Hochleistungs-V2: Diesem amputierten sie einen Zylinder, nannten ihn «Superquadro Mono» und steckten ihn in die Hypermotard 698 Mono.

Die von der V2-Basis übernommene Bohrung von 116 mm markiert einen Rekord für Einzylindermotoren. Einlassventile aus Titan, Aluminium-Zylinderlaufbuchse, DLC-beschichteter Kolbenbolzen: Das sind keine Merkmale eines genügsamen Einzylindermotors für den Alltagsbetrieb. Obendrauf kommt der Einsatz der traditionellen desmodromischen Ventilsteuerung, auf die Ducati bei Volumenmodellen mittlerweile weitgehend verzichtet. Aus 659 ccm presste man so unter Einhaltung von Euro5+ 77,5 PS heraus und baute kurzzeitig den stärksten Single auf dem Markt. Das alles zeigt, dass die Hypermotard Mono für Ducati beileibe kein Einsteigermodell ist.

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Auch preislich nicht, in zahlreichen Märkten unterbietet die Monster V2 die Hypermotard Mono. Deutschland ist einer davon, auch wenn die Differenz von der Supermoto zum günstigeren Naked Bike dort nur 100 Euro beträgt. Auf allen Märkten schieben die Bologneser nun eine dritte Variante der Hypermotard Mono nach, die sich zwischen Basis- und RVE-Version einsortiert: Die «Nera».

Wie der Name suggeriert, kommt sie überwiegend dunkel daher: Schwarze Front- und Heckverkleidung, schwarzer Schmutzfänger und schwarze Lampenmaske - abgesetzt mit roten Schriftzügen, Akzentstreifen und rot lackierten Aluguss-Felgen. Auch der Endschalldämpfer von Termignioni ist überwiegend in schwarzem Farbton gehalten und stellt gleichzeitig den größten Unterschied auf technischer Seite dar, der die Nera von der Basis-Version abhebt. Dazu kommt der serienmäßige Einbau eines Quickshifters.

Die technischen Daten bleiben ansonsten unverändert. Das bedeutet weiterhin 151 kg fahrfertig, jedoch ohne Benzin. Auch das Drehmoment bleibt bei 63 Nm und liegt bei 8.000/min an. Das Elektronikpaket bleibt auf unverändert hohem Niveau, mit Kurven-ABS, Motorschleppmomentregelung, Wheelie-Kontrolle und, stilecht für eine Supermoto, Slide-Kontrolle. Ab Juni ist die Hypermotard Nera erhältlich. In Deutschland rufen die Ducati-Händler 13.390 € auf, in der Schweiz wechseln Fr. 13.990.- den Besitzer. In Österreich fehlen Preisinformationen noch, doch auch in der Alpenrepublik dürfte der Preis der Nera wenige hundert Euro über dem Einstiegsmodell liegen, das mit 14.995 € in der Preisliste steht.

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