Miami-Sieger Kimi Antonelli (Mercedes): «Durfte mir keinen Fehler leisten»
Kimi Antonelli gewann in Miami seinen dritten Grand Prix. Aber diesmal war es richtig knapp. Der Mercedes-Pilot bekam von Lando Norris richtig Druck. Wie der junge Italiener damit im Rennen umging.
In Miami holte Kimi Antonelli seinen dritten Grand-Prix-Sieg in Serie, baute seine WM-Führung vor Teamkollege George Russell aus. Beim Sieg in Miami war für den Mercedes-Youngster aber eine Sache anders als in den Rennen davor: Er hatte richtig Druck! Mit einem Patzer beim Start brachte er sich in Schwierigkeiten – und erstmals in dieser Saison konnte Mercedes nicht mit einem klaren Tempovorteil relativ unbedroht vorwegfahren.
Wieder Probleme beim Start
Antonelli: «Es war ein gutes Rennen, ein ganz besonderes. Es war kein leichtes, denn ich hatte von allem etwas dabei. Der Start war wieder nicht besonders gut, dazu kam noch ein Fehler von mir, aber dann hatte ich trotz des Fehlers Glück, wie sich die Dinge entwickelt haben.» Der Italiener tut sich in seiner zweiten Formel-1-Saison mit Starts extrem schwer, fällt sehr oft zurück und muss sich dann wieder nach vorne kämpfen. Trotzdem führt er die WM mit 100 Punkten aus vier Wochenenden an.
Antonelli über das packende Rennduell mit Charles Leclerc und Lando Norris: «Dann waren wir natürlich im Kampf, ich, Charles und Lando, und dann wurde ich von Lando überholt, habe einen kleinen Fehler beim Energiemanagement gemacht und musste dann hinterherfahren.»
Druck von Norris erlaubte keine Fehler
Doch die Strategie rettete den jungen Italiener: «Dann hat der Undercut zum Glück sehr gut funktioniert, und plötzlich wurden wir selbst verfolgt. Aber es war nicht einfach, denn Lando war schnell und hat viel Druck gemacht. Und ich wusste einfach, dass ich mir keine Fehler leisten durfte.»
Antonelli ist der erste Teenager, der die WM anführt. Er verrät über sein Duell mit Norris, also dem Vorjahresweltmeister: «Es war sehr stressig, weil er manchmal kurz davor war, in den Überholmodus zu wechseln. Wir wissen, wie stark der ist, und mir war klar, dass ich mir keine Fehler leisten durfte. Und es war nicht einfach, denn die Bedingungen waren knifflig. Der Regen hat den Gummi auf der Strecke etwas abgewaschen, und es war sehr rutschig. Es war also nicht einfach, aber ich bin sehr froh, dass wir es ins Ziel geschafft haben.»
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