Axel Bassani (Bimota) nach Mega-Save: «Ich habe es irgendwie gerettet»
Von den Top-Piloten der Superbike-WM 2026 erwischte Axel Bassani auf dem Balaton Circuit ein rabenschwarzes Wochenende. Der Bimota-Werkspilot reist mit leeren Händen aus Ungarn ab.
Axel Bassani startete mit zwei Podestplätzen in die Superbike-WM 2026, doch seit Assen ist bei, Italiener der Wurm drin. Erreichte er in den Niederlanden in den langen Rennen wenigstens noch zwei Top‑15-Platzierungen, war das Meeting auf dem Balaton Circuit am vergangenen Wochenende ein totaler Flop: Nur Startplatz 14 und in den Rennen die Positionen 17, 15 und ein Ausfall.
Als Siebter der freien Trainings hatte der Bimota-Werkspilot freilich bessere Ergebnisse erwartet. Im ersten Lauf dem 26-Jährigen auch ein Top-10-Finish zu gelingen, doch ein kleiner Fahrfehler machte eine Platzierung in den Punkterängen zunichte.
«Ich hatte es schon in die Top-10 geschafft, aber in der letzten Runde, zwischen Kurve 7 und 8, habe ich den Kerbs touchiert und die Kontrolle über das Vorderrad komplett verloren», erzählte Bassani. «Ich habe es gerettet – ich weiß nicht wie, aber ich habe es gerettet. Ich bin von der Strecke abgekommen, und das hat uns aus den Top Ten geworfen. Ich bin wieder auf die Strecke zurückgekommen, aber letztendlich haben wir keine Punkte geholt.»
Dass von Startplatz 17 im Superpole-Race über nur 10 Runden kein Top-9-Finish möglich ist, war dagegen zu erwarten. Ebenso nicht, dass ihn im zweiten Lauf ein Defekt der Bremsanlage ereilen würde.
«Im Sprintrennen war meine Pace wirklich gut, aber es war für mich nahezu unmöglich, die Fahrer vor mir zu überholen. Sobald ich freie Fahrt hatte, lag ich sofort bei Rundenzeiten von 1:39,6 min. Wir wissen, dass Überholen für uns schwierig ist, und wir sind auf Platz 15 gelandet», berichtete der Bimota-Pilot am Sonntag. «Im zweiten Rennen hatte ich schon in der Aufwärmrunde Probleme mit der Vorderradbremse, es gab starke Vibrationen. Ich habe versucht, die erste Runde des Rennens zu fahren, aber die Bremse blockierte auch auf der Geraden. Das war gefährlich für die anderen Fahrer und mich, also habe ich beschlossen, aufzuhören. Es war wirklich unmöglich, so weiterzufahren.»
Nach Portimão war Bassani noch WM-Dritter, fiel mit 67 Punkten aber mittlerweile auf den neunten Rang ab. Teamkollege Alex Lowes ist WM-Sechster mit 82 Punkten.
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