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Kimi Antonelli nach Sieg selbstkritisch: «Das war bisher ein Schwachpunkt»
Mercedes-Star Kimi Antonelli schaffte es in Suzuka erneut als Erster über die Ziellinie. Der Teenager aus Bologna sicherte sich damit die WM-Führung – als jüngster Pilot in der Formel-1-Geschichte.
Formel 1
Im Artikel erwähnt



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Kimi Antonelli hat es schon wieder gemacht: Er hat sich auf dem anspruchsvollen Suzuka Circuit den zweiten GP-Sieg seiner Karriere gesichert. Schon beim vorangegangenen GP in China hatte er sich zum jüngsten Polesetter in der Geschichte der Königsklasse gekrönt und seinen ersten GP-Triumph gefeiert. Auch in Japan machte der Polesetter eine gute Figur, nachdem er beim Start zunächst auf den sechsten Platz zurückgefallen war.
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Ein bisschen Glück gehörte auch dazu – Antonelli profitierte von der Safety-Car-Phase, die Ollie Bearmans Abflug ausgelöst hatte. Sein Teamkollege George Russell, der das Rennen angeführt hatte und vor dem Einsatz von Bernd Mayländer zum Reifenwechsel abgebogen war, hatte das Nachsehen. Auch in der WM gab es eine bittere Pille für den Briten, er musste den ersten Platz an seinen Teamkollegen abtreten, der sich mit 19 Jahren und 216 Tagen zum jüngsten WM-Leader der Formel 1 gekrönt hatte. «Das fühlt sich ziemlich gut an», freute sich der Teenager. Aber es ist noch etwas zu früh, um über die WM nachzudenken. Allerdings sind wir auf einem guten Weg. Im Rennen hatte ich einen fürchterlichen Start, das müssen wir genauer anschauen. Dann hatte ich Glück mit dem Safety-Car und konnte die Führung übernehmen. Das Tempo war danach unglaublich, es war ein wirklich guter zweiter Stint, und ich bin ziemlich zufrieden damit.» Angesichts des rennfreien Aprils fügte der Mercedes-Pilot selbstkritisch an: «Ich habe jetzt drei Wochen Zeit, um den Start zu üben.» Und er erklärte: «Ich muss ein besseres Gefühl für die Kupplung bekommen, das war bisher ein Schwachpunkt in diesem Jahr, an dem ich arbeiten muss. Denn das kann über Sieg und Niederlage entscheiden.»
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So lief das Rennen: Der Start zum Japan-GP erfolgte später als geplant, weil an der Barriere in der 130-R-Kurve noch gearbeitet wurde. Die Reparatur war nötig, weil es im japanischen Porsche Supercup zu einem spektakulären Crash gekommen war, bei dem der Fahrer des betroffenen Autos zum Glück unverletzt geblieben ist.
Zehn Minuten dauerte die Geduldsprobe für alle Beteiligten, dann startete das Feld in die Formationsrunde. Die Aussentemperatur lag bei angenehmen 18,8 Grad Celsius, der Asphalt des Suzuka Circuit hatte sich auf 36,6 Grad aufgeheizt, als das Feld ins Rennen startete.
Oscar Piastri, der bis zu diesem Zeitpunkt keine einzige GP-Runde in diesem Jahr geschafft hatte, kam hervorragend weg und setzte sich an die Spitze. Charles Leclerc und Lando Norris, die auch gut starteten, waren hinter dem Australier unterwegs, erst auf Position 4 folgte mit George Russell der erste Mercedes-Pilot. Lewis Hamilton, Polesetter Kimi Antonelli, Pierre Gasly, Arvid Lindblad, Isack Hadjar und Max Verstappen folgten auf den weiteren Top-10-Positionen. Verstappen überholte seinen Teamkollegen, während Antonelli Platz 5 von Hamilton zurückeroberte. Keinen guten Start hatten die Audi-Piloten Gabriel Bortoleto, der auf Platz 13 zurückfiel, und Nico Hülkenberg, der von Startplatz 11 losgefahren war, sich nach dem Start aber auf Position 19 wiederfand.
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Nach Crash in Suzuka: Ollie Bearman verletzt Russell kämpfte sich in den folgenden beiden Runden erst an Norris, dann an Leclerc vorbei auf Platz 2, weiter hinten im Feld kam Hülkenberg erst an Sergio Pérez und bald darauf auch an Alex Albon vorbei. Antonelli klebte derweil am Heck von Norris, kam aber vorerst nicht vorbei. Hinter ihm war Verstappen auf dem Vormarsch. Der vierfache Champion aus dem Red Bull Racing Team schnappte sich erst Rookie Lindblad, dann Esteban Ocon im Haas-Renner, womit er als Achter hinter Gasly unterwegs war. In Runde 9 kam Russell schliesslich auch an Piastri vorbei und führte das Rennen an, Piastri konterte aber erfolgreich und war damit wieder der Leader. Auch sein Teamkollege schaffte es nach anfänglichen Schwierigkeiten an Norris vorbei und war damit Vierter. Nach 15 Runden war Piastri immer noch vor Russell, Leclerc, Antonelli und Norris unterwegs. Dahinter komplettierten Hamilton, Gasly, Verstappen, Ocon und Lindblad die Top-10. Isack Hadjar, Liam Lawson, Franco Colapinto, Bortoleto, Ollie Bearman, Hülkenberg, Sainz, Albon, Pérez, Lance Stroll, Fernando Alonso und Valtteri Bottas folgten auf den weiteren Positionen. Lindblad geriet ins Visier der Regelhüter, weil er auf der Bremse die Spur wechselte – dafür wurde er verwarnt. In Runde 17 bog Norris als Erster an die Box ab, dort holte er sich harte Reifen. Der Weltmeister wurde in 2,5 sec abgefertigt. In der gleichen Runde stoppte auch Bearman und einen Umlauf später bog auch Leclerc zum Reifenwechsel ab. Piastri stoppte in Runde 19 und übergab die Führung damit an Russell. Immer mehr Fahrer absolvierten ihren Stopp und entsprechend viel Bewegung gab es auf der Zeitenliste.
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Russell holte sich in Umlauf 21 neue Reifen und überliess die Spitzenposition damit seinem Teamkollegen. Gleich nach seinem Stopp wurden die gelben Flaggen gezeigt, denn Bearman setzte seinen Haas-Renner vor der Spoon-Kurve in die Barriere. Während Bearman humpelnd das Cockpit verliess, sich am Streckenrand hinsetzte und seinen rechten Knöchel hielt, nutzen jene Fahrer, die ihre Reifen noch nicht gewechselt hatten, die Gelegenheit zum Stopp. Der Zeitverlust hielt sich in Grenzen, denn das Safety-Car bremste das Feld ein. Russell, der kurz zuvor gestoppt hatte, konnte sein Pech nicht fassen. Hesse Schlussphase Nach 27 Runden wurde das Rennen wieder freigegeben und Antonelli zog an der Spitze weg. Dahinter schaffte es Piastri, die zweite Position zu halten, während Russell den dritten Platz an Hamilton verlor. Haas-Teamchef Ayao Komatsu erklärte: «Ollie musste ausweichen, geriet aufs Grün und flog ab.» Die Regelhüter notierten sich die Szene denn auch, sahen aber von einer genaueren Untersuchung ab. In Runde 31 wurde Stroll angewiesen, seinen Aston Martin an der Box abzustellen. Der Kanadier war damit der Zweite, der das Rennen nicht beenden konnte. Das Haas-Team gab derweil Entwarnung: Bearman war mit 50 g in die Barriere gekracht, die Untersuchung im Medical Centre zeigte aber zum Glück, dass er sich dabei nichts gebrochen hatte. Vielmehr hatte er sich das rechte Knie geprellt. Antonelli führte das Feld auch in Runde 36 vor Piastri, Hamilton, Russell, Leclerc, Norris, Gasly, Verstappen, Lawson und Ocon an. Auf Position 11 folgte Hadjar, der sich vorher Bortoleto geschnappt hatte. Hinter dem Brasilianer waren dessen Teamkollege Hülkenberg, Lindblad, Sainz, Colapinto, Albon, Pérez, Alonso und Bottas unterwegs.
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Einen Umlauf später überholte Leclerc den Mercedes von Russell, der offenbar mit einem Problem zu kämpfen hatte. Russell konnte sich zunächst auch gegen Hamilton nicht wehren und war kurzfristig auf Position 5 unterwegs. Erst in Runde 43 konnte er kontern und sich wieder zwischen die beiden Ferrari schieben. Hamilton verbremste sich in der Schikane und Norris hinter ihm forderte am Funk, dass er seine Position abgeben müsse. Die Regelhüter sahen sich das Ganze an und sahen von einer genauen Analyse ab. Norris zog kurzfristig aus eigener Kraft vorbei, doch Hamilton konnte gleich kontern. Für Unterhaltung sorgte auch Leclerc, der sich von Russell überholen liess, nur um mit einem Mut-Manöver erfolgreich zu kontern. Auch Hamilton und orris wechselten noch einmal die Plätze. An der Spitze änderte sich nichts mehr Antonelli feierte seinen zweiten GP-Sieg in Folge vor Piastri und Leclerc. Russell, der das Safety-Car-Pech von Verstappen übernommen hatte, verpasste das Podest als Vierter. Norris, Hamilton, Gasly, Verstappen, Lawson und Ocon komplettierten die Punkteränge, während Hülkenberg auf Platz 11 leer ausging. Hadjar, Bortoleto, Lindblad, Sainz, Colapinto, Pérez, Alonso, Bottas und Albon auf den weiteren Rängen sahen die Zielflagge, gingen aber auch leer aus.
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Pos
Fahrer
Fahrer
Team
Start Nr
Runden
Zeit
Bestzeit
Punkte
01
Kimi AntonelliMercedes-AMG Petronas Formula One Team
Kimi Antonelli
Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
12
53
1:28:03,403
1:32,432
25
02
Oscar PiastriMcLaren Formula 1 Team
Oscar Piastri
McLaren Formula 1 Team
81
53
+13,722
1:32,996
18
03
Charles LeclercScuderia Ferrari HP
Charles Leclerc
Scuderia Ferrari HP
16
53
+15,270
1:32,634
15
04
George RussellMercedes-AMG Petronas Formula One Team
George Russell
Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
63
53
+15,754
1:32,549
12
05
Lando NorrisMcLaren Formula 1 Team
Lando Norris
McLaren Formula 1 Team
1
53
+23,479
1:33,208
10
06
Lewis HamiltonScuderia Ferrari HP
Lewis Hamilton
Scuderia Ferrari HP
44
53
+25,037
1:32,777
8
07
Pierre GaslyBWT Alpine Formula One Team
Pierre Gasly
BWT Alpine Formula One Team
10
53
+32,340
1:33,691
6
08
Max VerstappenOracle Red Bull Racing
Max Verstappen
Oracle Red Bull Racing
3
53
+32,677
1:33,552
4
09
Liam LawsonVisa Cash App Racing Bulls Formula One Team
Liam Lawson
Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team
30
53
+50,180
1:34,230
2
10
Esteban OconTGR Haas F1 Team
Esteban Ocon
TGR Haas F1 Team
31
53
+51,216
1:34,256
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