Oscar Piastri nach P2 in Suzuka: «Gut für uns, dass wir enttäuscht sind»
Oscar Piastri hat auf dem Suzuka Circuit seine ersten GP-Runden des Jahres mit dem zweiten Platz gekrönt. Dennoch war der McLaren-Star etwas enttäuscht. Und das war gut, wie er erklärte.
Oscar Piastri hat am Rennsonntag in Japan erstmals GP-Erfahrungskilometer in diesem Jahr gesammelt. Der Australier, der beim Heimspiel zum Auftakt der Saison in Melbourne einen Crash auf dem Weg zur Startaufstellung produziert und sich selbst damit alle Chancen auf die Rennteilnahme genommen hatte, konnte beim darauffolgenden GP in China nicht starten, weil die Motor-Elektronik in seinem McLaren streikte.
Umso entschlossener trat er auf dem Suzuka Circuit an. Und den dritten Startplatz nutzte der schnelle Rennfahrer aus dem britischen Traditionsrennstall, um sich als Zweiter gleich einen Podestplatz zu sichern. Dennoch war der ehrgeizige 24-Jährige nicht ganz glücklich, wie er erklärte: «Es wäre wirklich interessant gewesen, zu sehen, was ohne das Safety-Car möglich gewesen wäre.»
Denn wie einige Gegner war Piastri bereits vor dem Einsatz von Bernd Mayländer an die Box abgebogen – damit kostete sein Stopp deutlich mehr Zeit als jene der meisten Konkurrenten. Wäre der Sieg möglich gewesen? Piastri sagt dazu diplomatisch: «Ich hätte wirklich gerne gesehen, wie es rausgekommen wäre, wenn das nicht passiert wäre.»
«Ich konnte George Russell hinter mich halten und vor den Stopps konnte ich tatsächlich schon wieder etwas wegziehen. Es ist schade, dass wir nie erfahren werden, was ich hätte schaffen können. Aber es ist gut für uns, dass wir enttäuscht sind mit dem zweiten Platz. Das ist letztlich eine ziemlich gute Lage für uns», fügte der neunfache GP-Sieger an. «Es ist klar, dass wir nachlegen müssen, aber ich denke, diesmal haben wir alles aus unseren Möglichkeiten herausgeholt.»
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