Krieg im Nahen Osten: Jetzt spricht FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem
Die Welt blickt mit Bangen in den Nahen Osten, wo sich die Konflikte ausbreiten. Aus motorsportlicher Sicht stehen einige WM-Läufe in Frage. Nun spricht FIA-Chef Mohammed Ben Sulayem.
Ende März sollte die Langstrecken-WM in Katar beginnen. Am 12./19. April stehen die beiden Formel-1-Wochenenden von Bahrain und Saudi-Arabien auf dem Programm.
Jedoch: Bleibt die Lage im Nahen Osten so prekär und unberechenbar wie heute, haben die Menschen in der Region andere Probleme als Autorennen. Katar hat Sportanlässe bis auf weiteres abgesagt.
Die Lufträume im arabischen Raum sind zum grössten Teil gesperrt, Hunderttausende Touristen sitzen fest, entweder in Arabien oder in ihren Urlaubsorten, denn sie können Drehscheiben wie Dubai oder Doha nicht nutzen, um wieder nach Hause zu kommen.
Nun hat sich der in Dubai geborene FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem (64) zu Wort gemeldet. Der 14-fache Rallye-Champion des Mittleren Ostens sagt: «Wir sind zutiefst betroffen über den Verlust von Menschenleben und stehen an der Seite der betroffenen Familien und Gemeinschaften.»
«In dieser Zeit der Ungewissheit hoffen wir auf Besonnenheit und eine rasche Rückkehr zur Stabilität. Dialog und der Schutz der Zivilbevölkerung müssen weiterhin Priorität haben.»
«Wir stehen in engem Austausch mit unseren Mitgliedsvereinen, Rennserien-Veranstaltern, Teams und Kollegen vor Ort, während wir die Entwicklungen sorgfältig und verantwortungsbewusst verfolgen.»
«Sicherheit und Wohlergehen werden unsere Entscheidungen leiten, während wir die anstehenden Veranstaltungen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft und der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft bewerten.»
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