Euro Moto Sportbike
Svendsen und Schrötter sind um drei Ecken Euro Moto-Teamkollegen
Für die vier Euro Moto Sportbike-Piloten wird es langsam ernst. Am 8.Mai 2026 geht es mit dem ersten Training beim Saisonauftakt am Sachsenring los. Jonas Folger weiter im KTM-Testmodus.
Wann und wo der ehemalige MotoGP-Pilot und IDM Superbike-Meister Jonas Folger bei der Euro Moto Supersport an den Start gehen wird, ist noch nicht raus. Aber der Bayer wird mit dem Team Freudenberg und seiner KTM an einem der sieben Euro Moto-Wochenenden dabei sein. In Brünn, einer der Strecken auf dem Kalender, hat er jetzt getestet.
«Intensive Testarbeit in Brünn», beschreibt Teamchef Michael Freudenberg den Ausflug. «Gemeinsam mit KTM und Jonas Folger haben wir in den vergangenen Tagen weitere wichtige Testkilometer gesammelt. Insgesamt 2,5 Tage waren wir im Einsatz, um die Entwicklung unserer KTM RC 990 R für die Supersport-Kategorie weiter voranzutreiben. Unser Fokus lag dabei besonders auf Fahrwerksabstimmungen und der Elektronik, zwei entscheidende Bereiche, in denen wir spürbare Fortschritte erzielen konnten.»
Das Bike fühlt sich beim Einlenken in die Kurve schon richtig gut an.Jonas Folger
Auch Jonas Folger zeigte sich nach den intensiven Tests sehr zufrieden und fasste seine Eindrücke so zusammen: «Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die harte Arbeit. Wir haben in den letzten Tagen wirklich gute Fortschritte gemacht. Das Bike fühlt sich beim Einlenken in die Kurve schon richtig gut an, und wir waren alle positiv überrascht, welche Zeiten wir hier in Brünn fahren konnten.» Die nächsten Tests sind bereits geplant.
Vier Piloten haben im Team Freudenberg für die Saison 2026 ein Zuhause gefunden. #98 Mika Siebdrath (D), #17 Ruben Bijman (NL), #13 Luis Rammerstorfer (A) und #23 Stepan Zuda (CS) werden auf Triumph in die zweite Saison der noch jungen Klasse starten. «Die ersten beiden Testveranstaltungen am Pannonia Ring und in Brünn liegen hinter uns, und wir könnten nicht zufriedener sein», so Freudenberg. «Für alle unsere Sportbike-Fahrer waren die fünf intensiven Testtage ein voller Erfolg: starke Rundenzeiten, konstant schnelle Pace und ein perfekter Start in die Saisonvorbereitung. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir auf beiden Strecken, sowohl am Pannonia-Ring als auch in Brünn, die bestehenden Sportbike-Rundenrekorde verbessern konnten. Neben der Performance auf der Strecke war auch die Zusammenarbeit im Team ein entscheidender Faktor. Die Stimmung? Top! Jeder Fahrer hat rund 1000 Testkilometer abgespult, alle haben eng zusammengearbeitet und gemeinsam am Setup gefeilt. Genauso, wie man sich eine erfolgreiche Vorbereitung vorstellt.»
«Auch das Wetter hat perfekt mitgespielt und uns optimale Bedingungen geliefert», fügt er noch an. «Ein großes Dankeschön an die Veranstalter für die reibungslose Organisation. Wir nehmen ein richtig gutes Gefühl mit nach Hause und blicken voller Vorfreude auf die nächsten Tests. Eins ist klar: Wir sind bereit – und der Sachsenring kann kommen.» Vom 8. 10. Mai 2026 gastiert die Meisterschaft auf der deutschen Grand Prix-Strecke.
Newsletter
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.