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Leclerc zu Quali-Wende: «Will das nicht überbewerten»
Ferrari-Star Charles Leclerc erlebte im Qualifying zum GP in São Paulo ein Wechselbad der Gefühle. Der Monegasse konnte nach einem schlechten Start das Blatt wenden und am Ende Platz 3 erobern.
Für Charles Leclerc fand das Qualifying zum GP in São Paulo ein gutes Ende: Der Ferrari-Star erwischte keinen guten Start in die Zeitenjagd und musste sich verbessern, um den Sprung ins Q2 noch zu schaffen. Dies gelang dem Monegassen auch und im Verlauf der Zeitenjagd lief es immer besser für ihn.
Am Ende belegte der 28-Jährige den dritten Platz in der Zeitenliste – knapp drei Zehntel fehlten ihm auf die Pole-Zeit von Lando Norris. Auf die Frage, wie er das Blatt wenden konnte, erklärte er lächelnd: "Ich drehte im Q2 und im Q3 sehr gute Runden. Und wenn alle so eng beieinander liegen, dann ist es ein schmaler Grat zwischen einem sehr guten Wochenende und einem Desaster, da geht es um ein paar Hundertstel"
Gleichzeitig warnte Leclerc: "Ich will das nicht überbewerten, denn letztlich sprechen wir hier von vielleicht eineinhalb Zehntelsekunden. Aber diese machen an diesem Wochenende den Unterschied zwischen dem Q1-Aus und dem Q3-Einzug aus. Ich denke, wir haben einfach alles perfekt umgesetzt, denn wir wussten, dass wir kein einfaches Wochenende haben."
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"Bereits im ersten Training war es knifflig, und wir wussten deshalb, dass es schwierig werden würde, ins Q2 und dann später ins Q3 zu kommen. Doch alles lief perfekt, was mich sehr glücklich macht. Wir haben auch die Abstimmung des Fahrzeugs etwas angepasst, und das hat uns einen Schritt nach vorn gebracht. Angesichts dessen können wir wirklich zufrieden sein mit dem dritten Platz, denn ich glaube, keiner hätte damit gerechnet, dass wir so weit vorne landen würden."
Auf dem Rundkurs von Interlagos konnte der aktuelle WM-Fünfte noch keinen GP-Podestplatz erobern. Die Frage, ob er in diesem Jahr die beste Chance auf einen Top-3-Platz hat, beantwortet er dennoch vorsichtig: "Es gab Jahre, in denen ich mich etwas wohler im Auto gefühlt habe. Aber ich darf von einer guten Position losfahren, wenn ich es also schaffe, nach dem Start vorne zu bleiben, dann ist das sicherlich hilfreich."
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Qualifying, Brasilien
01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:09,511 min
02. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:09,685
03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:09,805
04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:09,886
05. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:09,931
06. George Russell (GB), Mercedes, 1:09,942
07. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:09,962
08. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:09,977
09. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:10,002
10. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:10,039
11. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:10,001
12. Alex Albon (T), Williams, 1:10,053
13. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:10,100
14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:10,161
15. Carlos Sainz (E), Williams, 1:10,472
16. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:10,403
17. Esteban Ocon (F), Haas, 1:10,438
18. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:10,632
19. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:10,711
20. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, ohne Zeit
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