Formel-1-Superstar Lewis Hamilton wird in dieser Woche erstmals im Ferrari in Monte Carlo ausrücken. Der siebenfache Weltmeister sprach über seine Erwartungen und die beiden Pflicht-Boxenstopps.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Beim jüngsten Formel-1-Rennen in Imola hat Lewis Hamilton sein bisher bestes GP-Ergebnis in Rot eingefahren. Der Ferrari-Neuzugang kreuzte die Ziellinie im ersten der beiden GP auf italienischem Boden als Vierter und verpasste das Podest nur knapp – er sah die schwarz-weiss karierte Flagge nur 1,4 sec hinter dem drittplatzierten WM-Leader Oscar Piastri. Besser schnitt er nur im China-Sprint ab, in dem er den Sieg holte.
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Lässt das auf ein starkes Ergebnis in Monte Carlo hoffen? Hamilton bleibt bei seiner Prognose bescheiden und verweist auf die Tatsache, dass er zum ersten Mal in Rot im Fürstentum antritt: "Es ist immer noch meine erste Saison mit diesem Team, und jedes Wochenende erlebe ich etwas Neues. Vergangene Woche war ich erstmals mit Ferrari bei einem Europa-Rennen, ich habe die Trucks zum ersten Mal erlebt und meinen Privatraum bezogen. Nun bin ich das erste Mal mit diesem Team in Monaco." "Ich war hier noch nie in der Ferrari-Box, bisher bin ich nur daran vorbeigelaufen und ich habe mich immer gefragt, wie es wäre, in diesem Team zu sein. Jetzt habe ich gerade die Sitzprobe absolviert und es ist einfach überwältigend. Ich habe mich seit Jahren gefragt, wie es ist, hier im GP-Ferrari auszurücken, und das Team war hier oft sehr stark unterwegs. Das Auto unterscheidet sich stark von den Fahrzeugen, in denen ich bisher unterwegs war, deshalb bin ich sehr gespannt, wie sich das anfühlen wird", fuhr der 105-fache GP-Sieger fort. Der siebenfache Champion verriet auch: "Ich war am Montag im Simulator und es ist unglaublich, wenn man miterlebt, wie die Arbeit der Ingenieure nie aufhört. Das realisieren die Leute wahrscheinlich nicht, aber für die Ingenieure und die Mechaniker geht es immer gleich weiter. Sie kommen von der Strecke zurück und am nächsten Tag sind sie schon wieder im Werk und analysieren die Daten. Natürlich gab es viel Positives, das wir vom vergangenen Wochenende mitnehmen konnten, aber es gibt auch immer noch einige Bereiche, in denen wir zulegen müssen." "Im Qualifying gelingt es uns noch nicht, das Beste aus den Reifen herauszuholen, und daran arbeiten wir natürlich. Wir haben ein paar Ideen, ich selbst und auch das Team, und die werden wir ausprobieren, auch wenn das hier nicht die beste Strecke ist, um das zu tun. Aber noch ist alles sehr neu und eine Herausforderung für beide Seiten", erklärte der 40-Jährige, der sich auch zur Sonderregel äusserte, die den Teams zwei Pflicht-Boxenstopps im berühmten Strassenrennen vorschreibt.
"Ich denke, es ist gut, dass wir etwas Anderes probieren. Wenn du immer dasselbe tust, dann kommt auch immer das Gleiche dabei raus. Ich finde es deshalb cool, dass wir etwas Neues wagen. Ob das die Lösung ist, um das Rennen spannender zu gestalten, wird sich noch zeigen. Aber es wird sicher anders als im Vorjahr ausfallen. Keine Ahnung, ob es besser wird, aber ich mag es, dass wir etwas Anderes ausprobieren", sagte der Brite dazu.
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WM-Stand (nach 7 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints)
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Konstrukteurspokal 01. McLaren 279 Punkte 02. Mercedes 147 03. Red Bull Racing 131 04. Ferrari 114 05. Williams 51 06. Haas 20 07. Aston Martin 14 08. Racing Bulls 10 09. Alpine 7 10. Sauber 6
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