Lewis Hamilton nach China-Sprint: «Habe meinen linken Vorderreifen gekillt»
Ferrari-Star Lewis Hamilton konnte den China-Sprint im vergangenen Jahr für sich entscheiden. In der diesjährigen Ausgabe führte er das Mini-Rennen zeitweise an, wurde am Ende aber nur Dritter.
Der Jubel auf den Rängen der Shanghai-Tribünen war gross, als Publikumsliebling Lewis Hamilton in der ersten Sprint-Runde bereits die Führung übernahm. Der siebenfache Weltmeister lieferte sich in den ersten Umläufen des Mini-Rennens von China einen schönen Spitzenkampf mit seinem früheren Teamkollegen George Russell, der am Ende die Oberhand behielt und den Sieg holte.
Hamilton musste sich am Ende mit dem dritten Platz hinter seinem Landsmann und seinem Teamkollegen Charles Leclerc begnügen. Dennoch strahlte er beim ersten Interview nach dem Fallen der Zielflagge und schwärmte: «Das war überwältigend, vielen lieben Dank an das Team, das uns in die Lage gebracht hat, mit Mercedes an der Spitze zu kämpfen.»
«Es war ein enges Duell in den ersten Runden, doch ihr Speed auf den Geraden ist im Moment einfach etwas zu gut, doch wir haben einen guten Kampf gezeigt. Aber ich habe meinen linken Vorderreifen gekillt, deshalb konnte ich die Position nicht halten», berichtete der Rekord-GP-Sieger, der über seinen Dienstwagen sagte: «Das Auto ist einfach viel besser und ich bin definitiv viel glücklicher damit als mit dem Vorgänger. Klar, ich habe das Rennen zeitweise angeführt, deshalb ist der dritte Platz nicht das Höchste der Gefühle. Aber wir werden morgen im GP versuchen, es besser hinzubekommen.»
Schrecksekunde für Charles Leclerc beim Restart
Sein Teamkollege Charles Leclerc erklärte: «Ich musste alles managen, aber ich bin ziemlich zufrieden mit dem Rennen. Unser Tempo war recht stark. Wir haben teamintern etwas gekämpft, wodurch ich wahrscheinlich etwas Zeit auf George eingebüsst habe, und danach war es schwierig, ihn einzuholen. Aber es ist schön zu sehen, dass unser Renntempo näher an Mercedes ist als der Speed im Qualifying.»
Der Monegasse erlebte eine Schrecksekunde beim Restart, als ihm ausgangs der Haarnadel-Kurve das Heck ausbrach. Dazu sagte er: «Ich glaube, die Reifen waren etwas kühler als erwartet. Ich sah, dass George dort auch Mühe hatte und dachte mir, dass dies vielleicht eine Chance für mich ergeben würde, die Führung zu übernehmen. Ich ging die Kurve etwas aggressiver an und hatte den gleichen Grip wie George. Ich habe fast die Kontrolle über das Auto verloren. Zum Glück ist das nicht passiert. Auch in der letzten Kurve hatte ich kaum Grip.»
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