Max Verstappen-Start in Australien ohne Batterie-Power! Was ist passiert?
Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies schätzt die Lage nach dem unterhaltsamen Grossen Preis von Australien ein und erklärt, wieso Max Verstappen in Melbourne mit leerer Batterie gestartet ist.
Der WM-Auftakt von Australien aus Sicht von Red Bull Racing: Isack Hadjar (Startplatz 3) wegen Motorschadens ausgeschieden, Superstar Max Verstappen von P20 kommend Sechster.
Der Franzose Laurent Mekies, Teamchef von Red Bull Racing, blickt so auf den Saisonbeginn zurück: «Dieses Wochenende war sehr wichtig für die Formel 1, das erste Rennen einer neuen Ära für den Sport, und nach Wochen der Spekulation sind die Fans heute Nachmittag im Albert-Park mit einem fesselnden Wettkampf belohnt worden.»
«Bei einer so radikalen Änderung des technischen Regelwerks waren einige Ausfälle unvermeidlich, und es ist bedauerlich, dass unser Isack einer davon war, nachdem er sich im Training so gut geschlagen und den dritten Startplatz errungen hatte.»
«Positiv zu vermerken ist, dass die verbleibenden drei Rennwagen mit Antriebseinheiten von Red Bull Powertrains-Ford das Ziel erreichten, zwei davon in den Top-Ten.»
«Und falls jemand eine Erinnerung daran braucht, was für ein aussergewöhnlicher Fahrer Max ist: Er lieferte eine fantastische Leistung ab.»
«Wir haben an diesem Wochenende viele Daten gesammelt, die wir schon in wenigen Tagen in China gut nutzen können. Dies war für uns ein Entwicklungs- und Lernrennen.»
Verstappen beim Start ohne elektrische Energie
Die Starts sind 2026 knifflig, wie sich in Melbourne bestätigte. Laurent Mekies gibt nach dem Rennen zu: «Isack und Max starteten beide ohne Saft in der Batterie.» Pardon, was?
Der Franzose weiter: «Wir sind auf einige unerwartete Einschränkungen bei der Art und Weise gestossen, wie der Akku während der Formatierungsrunde geladen wird. Da wir offenbar die Einzigen waren, die damit Probleme hatten, bedeutet das, dass wir unsere Arbeit nicht gut genug gemacht haben.»
Mögliche Erklärung gemäss Laurent: «Durch das ungewöhnliche Fahrverhalten, das die Fahrer in der Formationsrunde zeigen müssen – also beschleunigen, bremsen, wieder beschleunigen, Bremsen aufheizen, Reifen auf Temperatur bringen, sind wir an einen Punkt gekommen, an dem wir den Batteriezustand des Wagens nicht mehr optimal einstellen konnten.»
Die Folge für Max gemäss Mekies: «Dadurch mussten wir die Batterie in der ersten Runde laden, was natürlich für die Fahrer nicht so angenehm war.»
Wo steht Red Bull Racing-Ford?
Mekies über die gegenwärtige Hackordnung: "Ich hatte es nach den Tests vor Saisonbeginn ja gesagt – dass wir beim Saisonstart vierte Kraft sein würden. Wie sich herausgestellt hat, war diese Vorhersage ziemlich akkurat."
«Um genau zu sein, ist es eigentlich besser gelaufen mit Isack auf Startplatz 3, und wenn Max eine normale Quali hätte fahren können, so wäre ebenfalls da aufgetaucht.»
«Wie sich gezeigt hat, können wir mindestens mit McLaren mithalten konnten. Ferrari oder Mercedes hingegen können wir Stand Australien nicht schlagen. Eine Überraschung ist das für mich nicht.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach