Max Verstappen: Was ist Flügeltrick im Rennen wert?
Der vierfache Formel-1-Champion Max Verstappen wird von Pole-Position in den britischen Grand Prix gehen. Der Niederländer spricht über die Chancen, daraus seinen 66. GP-Triumph zu machen.
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Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko nennt es dern Max-Faktor – wenn Max Verstappen auf einer Quali-Runde oder in einem entscheidenden Moment eines Grand Prix etwas ganz Besonderes aus seinem Helm zaubert.
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So wie dieses Mal im Abschlusstraining zum britischen Grand Prix in Silverstone: 44. Pole-Position, die vierte in dieser Saison (nach Suzuka, Jeddah und Miami), seine dritte auf dem früheren englischen Flugfeld, nach 2021 und 2023. Mit der 44. Pole für RBR hat Verstappen übrigens gleich gezogen mit Sebastian Vettel, in Sachen meisten Poles für die Rennmannschaft aus Milton Keynes.
Welchen Einfluss hatten dabei die jüngsten Modifikationen am Fahrzeugboden gehabt? Max: "Ich bin mir nicht sicher, wie viel das auf der Stoppuhr wert gewesen ist, aber es hat auf jeden Fall etwas gebracht. Ich freue mich über jede Verbesserung, die wir ans Auto bringen können. Wir lernen ständig weiter über diesen Wagen und versuchen, besser zu werden." Von Freitag auf Samstag hat sich viel getan bei RBR. Max weiter: "Am ersten Trainingstag wurden wir auf dem falschen Fuss erwischt. Wir hatten zu viel Untersteuern im Auto, das hatten wir so nicht erwartet. Dann muss man mit allen Mitteln arbeiten, die man eben hat. Glücklicherweise sind wir mit den ganzen Änderungen in die richtige Richtung gegangen." Ein goldener Griff war dabei der Heckflügel mit weniger Abtrieb. Verstappen weiter: "Mit dem anderen Flügel waren wir am Freitag ein bisschen langsam auf den Geraden. Ausserdem untersteuerte das Auto für meinen Geschmack viel zu stark. Ich musste also versuchen, diese Tendenz zu verringern, dass der Wagen so über die Vorderachse schiebt." "Wir konnten das tatsächlich korrigieren, gleichzeitig haben wir nun in den Kurven weniger Abtrieb. Das ist von freiem Auge zu sehen. Aber ich konnte damit leben, also haben wir es dabei belassen. Es wird sich zeigen, was wir im Rennen damit ausrichten können." "Zunächst mal habe ich meine Gegner im Rückspiegel, aber ich gehe von sehr viel Widerstand aus. Das wird im Grand Prix so eng sein wie in den Trainings und auch wie in der Quali. Interessant ist dabei, wie unterschiedlich diese fast identischen Rundenzeiten zustandekommen – einige Autos sind schnell auf den Geraden, andere schnell in den Kurven. Letztlich wird es wieder einmal darauf ankommen, wer seine Reifen im Rennen am besten am Leben erhalten kann." Was ist der Flügelkniff im Grand Prix wert? Ein schnelleres Auto auf der Geraden, das macht es für die Gegner schwieriger, Verstappen anzugreifen. Auf der anderen Seite rutscht ein Rennwagen mit weniger Abtrieb in den Kurven mehr, was theoretisch eher auf die Reifen geht. Um die Nase vorn zu behalten im britischen Grand Prix, muss Verstappen den Max-Faktor auch im Rennen zeigen.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:24,892 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:24,995 03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:25,010 04. George Russell (GB), Mercedes, 1:25,029 05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:25,029 06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:25,095 07. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:25,121 08. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:25,374 09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:25,621 10. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:25,785 11. Carlos Sainz (E), Williams, 1:25,746 12. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:25,826 13. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:25,864 14. Alex Albon (T), Williams, 1:25,889 15. Esteban Ocon (F), Haas, 1:25,950 16. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:26,440 17. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:26,446 18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:26,504 19. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:26,574 20. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:27,060
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