Im Rahmen des Südkorea-GP machte die Runde: Der Mexikaner Sergio Pérez hat eine Schonfrist bis nach dem Rennen in Suzuka erhalten. Muss er Nico Hülkenberg weichen?
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Sergio Pérez steht auf dem Prüfstand: McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh will endlich eine markante Steigerung sehen, aber die kam auch in Südkorea nicht. Dort kursierte das Gerücht, der Mexikaner habe noch bis einschliesslich des Japan-GP in Suzuka die Chance zu beweisen, dass er McLaren-Fahrer bleiben soll. Ansonsten sein Platz in Gefahr sei. Während eine McLaren-Rückkehr von Fernando Alonso wenn nicht unmöglich, so doch unwahrscheinlich erscheint, wäre mit Nico Hülkenberg ein Mann auf dem Markt, den inzwischen jedes Top-Team im Visier haben muss.
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Natürlich ist der 2013er McLaren nicht der grosse Wurf: Jenson Button hat mit Rang 5 in China das beste Saisonergebnis gezeigt, es droht die erste podestlose Saison seit 1980. Aber in jedem Team gilt, ungeachtet der Qualität des Rennwagens – du musst deinen Stallgefährten bezwingen. Und da sieht Sergio Pérez gegen Jenson Butto nicht gut aus. Jenson Button führt im Qualifying-Duell mit 8:6. Der Engländer liegt derzeit auf WM-Rang 9, er hat aus 14 WM-Läufen 11 Mal Punkte erobert. Insgesamt hat er 58 Zähler sammeln können.
Pérez hingegen konnte nur sieben Mal punkten, mit zwei siebten Plätzen als bestes Ergebnis (in China und in Italien), der Mexikaner kommt auf 23 Zähler, also nicht einmal die Hälfte von Button.
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Wie zuvor bei Sauber halten sich hartnäckig Gerüchte, wonach es mit der Zahlungsmoral mexikanischer Geldgeber nicht zum Besten stehe. Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn hat sich immer hinter die mittelamerikansichen Sponsoren gestellt, zu angeblich schleppenden oder ausstehenden Zahlungen sagt sie grundsätzlich nichts. Genau so hält es auch McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. Ohne Beweise gilt hier die Unschuldsvermutung.
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Allerdings ist auch davon die Rede, dass der Nachfolger von McLaren-Titelsponsor Vodafone nicht Telmex werde, sondern der Gilette-Konzern. Insofern ist die Verpflichtung von Pérez nicht zwingend. Auch mit Hülkenberg kann man für ein glattrasiertes Gesicht werben.
Schlusswort von Ex-GP-Pilot Martin Brundle: "Ich kann nur wiederholen, was ich schon ein paar Mal gesagt habe – ich hätte schon vor einem Jahr nicht Pérez, sondern Nico Hülkenberg geholt. Aber vielleicht klappt es ja dieses Mal."
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