Aston Martin-Honda: Fortschritte für Miami-GP, aber das Wunder fällt aus
Die beiden Ingenieure Mike Krack (Aston Martin) und Shintaro Orihara (Honda) sind sicher, dass Aston Martin-Honda Fortschritte gemacht hat, aber eine schlagartige Wunderheilung ist nicht in Sicht.
Nur zwei Rennställe haben 2026 noch keinen WM-Punkt ergattern können – die F1-Neulinge von Cadillac und das üppig finanzierte Team von Aston Martin-Honda.
Die anhaltende Blamage der Grünen wird auch in Miami ein Thema sein, obschon die beiden Ingenieure Mike Krack (Aston Martin) und Shintaro Orihara (Honda) sicher sind, dass Aston Martin-Honda Fortschritte gemacht hat.
Wo stehen Aston Martin und Honda vor dem GP-Wochenende von Miami? Der 54-jährige Luxemburger Krack sagt im Fahrerlager des Miami zu dieser Frage von SPEEDWEEK.com: «Wir hatten ein paar Wochen Zeit, wegen der Absage der beiden Veranstaltungen in Arabien. Wir haben die Zeit gemeinsam mit Honda genutzt, um unser Paket zu verbessern.»
«Wir haben nach dem Rennen in Japan einen kompletten Wagen in Suzuka gelassen, um weiter an unseren Problemen zu arbeiten. Und ich denke, wir sind in Sachen Gegenmassnahmen einen Schritt weitergekommen.»
Shintaro Orihara (Honda) ergänzt: «Wir haben mit dem Auto auf den Prüfständen statische Tests durchgeführt, um die Vibrationen des eigentlichen Fahrzeugs zu messen. Wir haben bauliche Veränderungen vorgenommen, um diesem Problem entgegen zu wirken. Ich kann hier nicht ins Detail gehen, aber wir sprechen von Hardware-Änderungen.»
Nochmals Mike Krack: «Wir haben auch Änderungen vorgenommen, um den Komfort für die Fahrer zu verbessern. Nun sind wir gespannt darauf, im freien Training zu sehen, wie sich das alles auswirkt.»
Ob Honda in Miami unter Volllast fahren kann in Sachen Drehzahlen und ob die volle, vom Reglement erlaubte Batterie-Leistung erzeugt werden kann, darüber will Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara nicht sprechen.
Nochmals Mike Krack: «Wir verbessern Schritt für Schritt sowohl die Zuverlässigkeit als auch die Leistung, aber wir dürfen nicht vergessen, dass dasselbe für unsere Konkurrenten gilt. Dies ist ein Entwicklungswettlauf. Sobald die Saison einmal läuft, ist es sehr schwer, aufzuholen.» Krack ist lange genug in der Vollgas-Branche tätig, um zu wissen – Wunder gibt es in der Formel 1 nur selten.
Mike weiter: «Wir sind Vollblut-Racer und wollen nicht am Ende des Feldes fahren. Aber man muss auch die Realität im Blick behalten. Es gibt sicherlich ein gewisses Mass an Frustration, das wir managen müssen, aber auf der anderen Seite sind wir alle auch Profis und wissen, dass bessere Zeiten kommen werden.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach