Oscar Piastri: Das war eine seiner wichtigsten Lektionen in der Saison 2025
Im vergangenen Jahr hat Oscar Piastri die WM lange angeführt. Der Australier, der am Ende den 3. WM-Rang belegte, sprach unlängst von den Lektionen, die er in seiner dritten GP-Saison gelernt hat.
Dass Oscar Piastri über eine besonders schnelle Auffassungsgabe verfügt, bewies der heutige McLaren-Pilot bereits in seiner Zeit in den Nachwuchsklassen. Sowohl in der Formel 3 als auch in der höchsten Nachwuchsformel-Klasse Formel 2 krönte er sich jeweils im Rookie-Jahr zum Meister. Ganz so schnell geht es in der Formel 1 natürlich nicht.
Aber auch in der Vierrad-Königsklasse zeigt die Lernkurve des jungen Australiers in die richtige Richtung. Seine erste Saison beendete er 2023 als Gesamtneunter, ein Jahr später wurde er bereits Gesamtvierter und im vergangenen Jahr schaffte er es auf den dritten WM-Schlussrang. Dabei führte er die WM sogar lange an, doch ein Formtief im letzten Saisondrittel sorgte dafür, dass er letztlich hinter seinem Teamkollegen Lando Norris und Max Verstappen aus dem Red Bull Racing Team landete.
Den WM-Kampf hatte der neunfache GP-Sieger verloren, dafür gewann er viele Erkenntnisse, wie er rückblickend beteuert. «Viele der Lektionen haben mein Selbstbewusstsein gestärkt, weil ich gemerkt habe, dass ich ein sehr starker Gegner für die Konkurrenz werden kann, wenn ich alles richtig hinbekomme und mein Potenzial ausschöpfe. Das gilt für die guten und die schwierigeren Lektionen.»
«Es gab eine ziemlich lange Reihe von Rennen, die aus vielen verschiedenen Gründen ziemlich ereignisreich waren. Daraus zu lernen und zu überlegen, wie das Team und ich solche Dinge besser bewältigen können, ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Lektionen für mich», präzisiert der 24-Jährige aus Melbourne.
«Natürlich endete die vergangene Saison nicht nach Wunsch», räumte Piastri ein. «Und es war gut, die Pause zu nutzen, um über das gesamte letzte Jahr nachzudenken. Man kann sich leicht vom Ende irreführen lassen, aber wenn man einen Schritt zurückgeht und die ganze Saison betrachtet, dann sieht man, wie stark das letzte Jahr im Vergleich zu den Vorjahren war, wie stark das Auto und das Team war, und wie gut einige meiner individuellen Leistungen waren. Darauf bin ich auch wirklich stolz.»
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