Patrese knallhart: «Russell immer mit Ausreden, das ist doch kein Champion»
Knallharte Einschätzung von GP-Sieger Riccardo Patrese über den englischen Mercedes-Fahrer: «George Russell hat immer Ausreden, wenn es nicht läuft, das ist keine Einstellung eines Champions.»
Der 19-jährige Kimi Antonelli hat bei Mercedes dem erfahrenen George Russell den Rang abgelaufen. Für den langjährigen Formel-1-Fahrer Riccardo Patrese kommt das nicht überraschend.
Der 256-fache GP-Teilnehmer (sechs Siege, WM-Zweiter 1992 hinter Nigel Mansell) kommt beim Portal New Betting Sites zu einem knallharten Urteil: «George Russell hat immer Ausreden, wenn es nicht läuft, das ist keine Einstellung eines Champions.»
Das beste Beispiel für den 72-jährigen Patrese ist der Rennverlauf zuletzt in Belgien: «Ein verheerender Einsatz für Russell, weil er an der falschen Stelle war. Lewis bekam eine Strafe für die Kollision, aber wie Lewis sagte – das war ein Rennunfall. George hat sein Auto in Les Combes einfach falsch positioniert.»
«Hamilton konnte sich in jener Situation ja schlecht in Luft auflösen. Der Kontakt wurde provoziert, weil Russell an der falschen Stelle lag, und besonders in der ersten Runde und als Titelanwärter ist, muss man da halt ein wenig vorsichtiger sein. George Russell hat sich ohne Not in eine gefährliche Position gebracht, und er hat dafür einen hohen Preis bezahlt.»
«Russell ist derzeit in einer Stimmung, in der er offenbar denkt, dass die Karten gegen ihn gemischt sind. Aber das macht seine Leistungen natürlich nur noch schlechter. Wenn man in diese Stimmung verfällt, in der man denkt, dass alles gegen einen ist, ist man automatisch nicht in Bestform.»
«Wenn Russell seine Stimmung aufhellen würde, könnte er wahrscheinlich schneller fahren. Aber er denkt wirklich immer, dass etwas gegen ihn ist. Und er versucht immer, Ausreden zu finden, und das ist einfach nicht die Stimmung, die man haben sollte, wenn man um den WM-Titel kämpfen will.»
«Russell hat durchaus das Auto, um ein Wörtchen mitzureden bei der Titelvergabe. Ich schätze, seine Stimmung liegt wahrscheinlich an Kimi, der genau das Gegenteil zu fühlen scheint, überglücklich wirkt und mit jedem Erfolg selbstsicherer wird. Wir haben hier zwei sehr unterschiedliche Positionen, und das macht den Abstand zwischen den beiden Fahrern noch markanter.»
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