Renn-Ende im Kiesbett: George Russell (Mercedes) erklärt Ausfall in Spa
Für George Russell endete das Formel-1-Rennen in der Vorwoche in Belgien superbitter. Inzwischen ist bekannt, was genau los war – und was Russell und Mercedes gegen das Problem unternommen haben.
Großes Drama rund um George Russell vorige Woche in der ersten Rennrunde in Spa: Nach nur wenigen Kurven fiel der Mercedes-Pilot plötzlich zurück – ein Problem an seiner Antriebseinheit. Weil er plötzlich mit weniger Energie weiter hinten im Feld war, kam es unglücklicherweise auch noch zu einer Kollision mit seinem früheren Teamkollegen Lewis Hamilton. Für George Russell endete das Rennen nach nur wenigen hundert Metern im Kies.
Das Problem: Falsche Kalibrierung
Ein paar Tage später, am Medientag in Budapest, erklärte George Russell, was mit seinem Auto genau los war. Russell: «Es waren Zahlen auf dem Bildschirm, die nicht richtig kalibriert waren. Es war also nichts mit der Hardware oder so.»
Russell hatte zwei Probleme
Der Brite erklärt außerdem: «Es waren zwei Probleme. Die Energiefreisetzung war nicht optimal über die Runde hinweg. Das haben wir mit einer ähnlichen Situation auch bei Piastri gesehen.» Gemeint ist der McLaren-Pilot, der sich in Spa ebenfalls schwertat. Russell: «Das war das eine Problem. Darüber hinaus hatten wir noch etwas Separates, das aber auch mit der nicht ganz richtigen Kalibrierung zusammenhing. Es waren nicht nur einfach Zahlen. Aber wir wissen jetzt, welche Zahlen wohl nicht stimmten. Und jetzt kann die Antriebseinheit hoffentlich ihr volles Potenzial auspielen.»
Trat das Problem erst in Spa auf oder schon vorher? Russell: «Wir sind uns nicht zu 100 Prozent sicher, weil es in Silverstone ein paar Probleme gab, aber auch Momente, in denen alles in Ordnung war. Wir sind nicht sicher. Das Sprint-Qualifying war schlecht, aber in der GP-Quali war es okay. Aber in Spa war es definitiv schlimmer. Es ist der Power-sensibelste Kurs der Saison. Aber für mich ist das jetzt Geschichte.» Zum Rennen in Ungarn jetzt sollte das Problem behoben sein, so Russell.
Der Brite über den Ungarn-GP: «Das wird ein herausforderndes Wochenende. Es ist die Strecke, bei der es am wenigsten auf die Power ankommt. Wir haben Mercedes nah hinter uns. Speziell hier dürften sie besonders gut mithalten können. Kimi (Teamkollege Antonelli, Anm.) ist natürlich sehr gut drauf an jedem Rennwochenende, es wird also nicht ganz einfach. Aber ich freue mich drauf. »
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