Startpremiere gelungen: Mehr Platz im Grid, Zustimmung von allen Seiten
Beim Deutschland-GP kam erstmals die frische beschlossene MotoGP-Startaufstellung mit mehr Sicherheitsabstand zum Einsatz. Das Ergebnis gibt den Verantwortlichen recht, Zustimmung von allen Seiten.
Die Sicherheitskommission der MotoGP hatte sich erst recht nach dem turbulenten Catalunya-GP in Barcelona mehr als nur gesprächsbereit gezeigt. Spätestens mit dem
Beschlossen wurden zwei Maßnahme um die Sicherheit des Startvorgangs, insbesondere in der Königsklasse, zu verbessern. So ist das sogenannte Hole-Shot-Device seit dem Assen-GP verboten. Ziel der neuen Regel: Werden die Prototypen in der ersten Beschleunigungsphase an der Front nicht mehr mechanisch tiefergelegt, fällt der Sprint zum ersten Bremspunkt weniger effektiv ist aus, die Piloten bauen etwas weniger, auf Strecken mit langen Startgeraden deutlich weniger Speed auf – damit wird auch der in der MotoGP ausgeprägte Sogeffekt in der Gruppe reduziert.
Als zwei Maßnahme soll eine neue Startaufstellung mit größeren Abständen weitere Reserven bringen.
Die neue Aufstellung wurde erstmals beim Sachsenring-GP umgesetzt, und zwar wie beschlossen in allen drei GP-Klassen. Das Ergebnis war mehr als überzeugend. Moto3, Moto2 und MotoGP zeigten erlebten jeweils Starts ohne Vorkommnisse. Alle Piloten der WM fädelten sich reibungslos und sturzfrei durch die herausfordernde Kurve 1 des Sachsenrings.
Auch wenn der Sogeffekt in der MotoGP auf der kurzen Zufahrt m Sachsenring bei weitem nicht so groß ausfällt wie etwas in Barcelona, so machten sie größeren Abstände in jedem Fall bemerkbar. Größte Profiteure sind dabei weniger die Asse an der Spitze, wie auch Moto2-Sieger Ivan Ortola bestätigte: «Wenn du vorne bist und einen «normal» guten Start machst, macht es keinen Unterschied, aber hinter einem geht es weniger eng zu.» Fakt ist, allen Piloten bleibt mehr Platz und damit Zeit sich fürs kritische Einsortieren in die Kurve zu sortieren.
Auch aus der Topliga kamen nach den ersten Start mit mehr Platz ausschließlich positive Rückmeldungen. Durch die Bank stimmten die Athleten der luftigeren Aufstellung zu. Im Sinne der Sicherheit ein Plus, mit Blick auf das Rennen kein Nachteil,
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