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Startpremiere gelungen: Mehr Platz im Grid, Zustimmung von allen Seiten

Beim Deutschland-GP kam erstmals die frische beschlossene MotoGP-Startaufstellung mit mehr Sicherheitsabstand zum Einsatz. Das Ergebnis gibt den Verantwortlichen recht, Zustimmung von allen Seiten.

Im Artikel erwähnt

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Die Sicherheitskommission der MotoGP hatte sich erst recht nach dem turbulenten Catalunya-GP in Barcelona mehr als nur gesprächsbereit gezeigt. Spätestens mit dem folgenschweren Unfall, bei dem Johann Zarco im Startgetümmel in die Maschine von Pecco Bagnaia gestürzt war, wurde die Debatte um die heiklen Starts in der Königsklasse noch einmal neu aufgerollt. Schnell waren sich alle Beteiligten – auch die Fahrer wurden in der Sicherheitskommission gehört – einig, dass Verbesserungen schnell umgesetzt werden müssen.

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Beschlossen wurden zwei Maßnahme um die Sicherheit des Startvorgangs, insbesondere in der Königsklasse, zu verbessern. So ist das sogenannte Hole-Shot-Device seit dem Assen-GP verboten. Ziel der neuen Regel: Werden die Prototypen in der ersten Beschleunigungsphase an der Front nicht mehr mechanisch tiefergelegt, fällt der Sprint zum ersten Bremspunkt weniger effektiv ist aus, die Piloten bauen etwas weniger, auf Strecken mit langen Startgeraden deutlich weniger Speed auf – damit wird auch der in der MotoGP ausgeprägte Sogeffekt in der Gruppe reduziert.

Als zwei Maßnahme soll eine neue Startaufstellung mit größeren Abständen weitere Reserven bringen. Wie auf SPEEDWEEK.com berichtet, sind Abstand und Versatz zwischen den Fahrern jetzt größer. Zwar stehen weiterhin drei Fahrer in einer Reihe, doch durch den auf einen Meter angehobenen Abstand zwischen den Piloten fächert sich die Startaufstellung breiter auf. Der Abstand zwischen den Startreihen beträgt jetzt 12 Meter.

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Die neue Aufstellung wurde erstmals beim Sachsenring-GP umgesetzt, und zwar wie beschlossen in allen drei GP-Klassen. Das Ergebnis war mehr als überzeugend. Moto3, Moto2 und MotoGP zeigten erlebten jeweils Starts ohne Vorkommnisse. Alle Piloten der WM fädelten sich reibungslos und sturzfrei durch die herausfordernde Kurve 1 des Sachsenrings.

Auch wenn der Sogeffekt in der MotoGP auf der kurzen Zufahrt m Sachsenring bei weitem nicht so groß ausfällt wie etwas in Barcelona, so machten sie größeren Abstände in jedem Fall bemerkbar. Größte Profiteure sind dabei weniger die Asse an der Spitze, wie auch Moto2-Sieger Ivan Ortola bestätigte: «Wenn du vorne bist und einen «normal» guten Start machst, macht es keinen Unterschied, aber hinter einem geht es weniger eng zu.» Fakt ist, allen Piloten bleibt mehr Platz und damit Zeit sich fürs kritische Einsortieren in die Kurve zu sortieren.

Auch aus der Topliga kamen nach den ersten Start mit mehr Platz ausschließlich positive Rückmeldungen. Durch die Bank stimmten die Athleten der luftigeren Aufstellung zu. Im Sinne der Sicherheit ein Plus, mit Blick auf das Rennen kein Nachteil, so sahen es auch die Hauptdarsteller. Gleiches gilt für den Startprozess ohne vorderes Device. Nach vier Rennstarts und etlichen Probestarts haben sich die Piloten an die geänderten Bedingungen mit höherer Frontpartie.

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Pos

Fahrer

Fahrer

Team

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

Punkte

01

Marc Márquez

Marc Márquez

Ducati Lenovo Team

93

30

40:53,148

1:21,088

37

02

Ai Ogura

Ai Ogura

SuperFile Trackhouse MotoGP Team

SuperFile Trackhouse MotoGP Team

79

30

+1,996

1:21,184

26

03

Raúl Fernández

Raúl Fernández

SuperFile Trackhouse MotoGP Team

SuperFile Trackhouse MotoGP Team

25

30

+5,104

1:21,219

21

04

Pedro Acosta

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

37

30

+7,684

1:21,153

15

05

Jorge Martin

Jorge Martin

Aprilia Racing

89

30

+11,372

1:21,227

15

06

Francesco Bagnaia

Francesco Bagnaia

Ducati Lenovo Team

63

30

+11,495

1:21,283

13

07

Fabio Quartararo

Fabio Quartararo

Monster Energy Yamaha MotoGP

20

30

+17,560

1:21,635

10

08

Luca Marini

Luca Marini

Honda HRC Castrol

10

30

+18,683

1:21,788

8

09

Enea Bastianini

Enea Bastianini

Red Bull KTM Factory Racing

23

30

+19,140

1:21,905

7

10

Brad Binder

Brad Binder

Red Bull KTM Factory Racing

33

30

+22,137

1:21,903

6

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