Philipp Eng (ServusTV): Was Verstappen besser macht
Der österreichische Formel 1-Experte Philipp Eng analysierte in der ServusTV-Sendung «Sport und Talk aus dem Hangar-7» die Leistungen von Max Verstappen und anderer Red Bull-Fahrer.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die phänomenale Leistung von Formel 1-Weltmeister Max Verstappen war Leitthema in der ServusTV-Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7". Der 27-Jährige holte ausgerechnet auf der Rennstrecke von Red Bull Racing-Partner Honda den Sieg, der Niederländer verteidigte sich gekonnt gegen das McLaren-Duo Lando Norris und Oscar Piastri und kam knapp vor den Papaya-Piloten ins Ziel.
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Philipp Eng (30), Werksfahrer von BMW in der IMSA-Serie, lobt: "Klar war es sensationell, wie er diesen Sieg in Japan nach Hause gefahren hat, aber den Grundstein dazu legte er in seiner phänomenalen Leistung in der Qualifikation. Was Max ein ums andere Mal aus dem Helm zaubert, das ist unglaublich." Der ehemalige DTM-Pilot weiter: "Die Quali-Runde, die Max da herausgehauen hatte, beeindruckt mich auch als Fan. Wie er solche Leistungen immer wieder verlässlich schafft, wenn es drauf ankommt, das ist schon sehr beeindruckend." Eng bestärkt damit die Meinung von Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko: "Den Ausschlag gab in Japan wieder einmal Max. Es gibt eben keinen im Feld, der unter Druck so gut ist und jedes Mal optimale Leistung zeigt." Was hält der Salzburger Eng vom Debüt Yuki Tsunodas bei Red Bull Racing? Eng sagt: "Wenn man sich die freien Trainings anschaut, hat er einen guten Job gemacht. Ich erkannte, dass er sich wohlgefühlt hat. Obwohl er findet, das Auto fühle sich auf der Rennstrecke im Vergleich zum Simulator ein wenig anders an." Sein Heimrennen beendete Tsunoda als Zwölfter. Eng: "Im Rennen haben wir gesehen, es wurde fast nicht überholt. Und es ist nun mal sehr schwer, auf dieser Strecke vorzudringen – denn es gibt in Suzuka nur eine DRS-Zone. Aber ich bin sicher: In den nächsten Rennen von Bahrain und Saudi-Arabien wird sich Tsunoda besser in Szene setzen." Auch Racing Bulls-Rookie Isack Hadjar hat Eng beeindruckt: "Er hätte die Formel 2-Meisterschaft im Vorjahr gewinnen müssen. Aber er hat alleine 60 Punkte verloren durch technische Probleme." "Der Franzose macht einen sehr guten Job, und das ist nicht selbstverständlich. Es gibt so viele Faktoren, die für ihn neu sind – das fängt an bei Dutzenden von Ingenieuren, die ihm auf einmal sagen, wie er fahren soll. Daran muss sich ein F2-Fahrer erst mal gewöhnen. Es wird für ihn jetzt darum gehen, sich nicht nur aufs Talent zu verlassen. Wenn er sich weiter so erfreulich entwickelt, traue ich ihm Einiges zu." Ein anderer Rookie, den Eng sehr gut findet – Mercedes-Teenager Kimi Antonelli. Philipp erklärt: "Vor allem sein erster Teil im Japan-GP war der Hammer. Da war er mit mittelharten Pirelli-Reifen gleich lange draussen wie Lewis Hamilton, der die harten Walzen drauf hatte. Kimi hat dann extrem Boden gutgemacht auf den vor ihm fahrenden George Russell. Bei Kimi fällt auf – er ist für sein Alter verblüffend unaufgeregt."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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WM-Stand (nach 3 von 24 Grands Prix und 1 von 6 Sprints)
Fahrer 01. Norris 62 Punkte 02. Verstappen 61 03. Piastri 49 04. Russell 45 05. Antonelli 30 06. Leclerc 20 07. Albon 18 08. Hamilton 15 09. Ocon 10 08. Stroll 10 11. Hülkenberg 6 12. Bearman 5 13. Hadjar 4 14. Tsunoda 3 15. Sainz 1 16. Gasly 0 17. Alonso 0 18. Lawson 0 19. Doohan 0 20. Bortoleto 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 111 Punkte 02. Mercedes 75 03. Red Bull Racing 61 04. Ferrari 35 05. Williams 19 06. Haas 15 07. Aston Martin 10 08. Racing Bulls 7 09. Sauber 6 10. Alpine 0
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