Andrea Kofler vor seiner ersten WM-Saison: «Mich erwartet eine neue Welt»
Als zweifacher IDM-Champion absolviert Andreas Kofler in diesem Jahr seine erste volle Saison in der Supersport-Weltmeisterschaft. Der Yamaha-Pilot dämpft die Erwartungen für sein Debüt in Portimão.
Ein wenig Erfahrung hat Andreas Kofler bereits in der Supersport-WM gesammelt, allerdings nur als Ersatzfahrer im Ducati-Team von Davide Giugliano. 2023 sprang der Österreicher in Most und Magny-Cours auf die Panigale V2 und lieferte solide Leistungen ab – in Tschechien brauste er in der umkämpften Serie in beiden Rennen in die Punkteränge. Das war umso bemerkenswerter, weil er in der IDM Supersport eine Yamaha pilotierte.
Mit Yamaha gewann Kofler auch 2024 und 2025 die deutsche Meisterschaft und entschied sich zum Aufstieg in die Weltmeisterschaft. Im Rahmen der WorldSSP-Challenge bestreitet der 21-Jährige alle europäischen Rennen. Anders als in der IDM setzt Kofler aber keine R6, sondern eine R9 ein. Im Rahmen von Tests hat sich der Österreicher auf das Meeting in Portimão vorbereitet.
«Ich freue mich auf den Auftakt. Wir haben zuletzt gut getestet in Portimão und Valencia und ein gutes Grundsetup gefunden. Dennoch erwartet mich jetzt eine neue Welt», weiß der Yamaha-Pilot. «Im Prinzip fange ich wieder von vorn an, denn es warten ein neues Motorrad, neue Strecken und ein Fahrerfeld, welches sicherlich nicht mit der IDM von der Qualität zu vergleichen ist. 33 schnelle Fahrer, die alle aufzeigen wollen.»
Kofler kann auf ein vertrautes Umfeld bauen. «An unserer Arbeitsweise, die uns zu den zwei Titeln geführt hat, werden wir nichts ändern. Besonders mit meinem Crew-Chief Alex Linortner verstehe ich mich blind und er pusht mich immer zu Höchstleistungen. Er hat viel Erfahrung, auch in der Weltmeisterschaft, und ist ein Tüftler. Wir haben große Ziele gemeinsam und wollen uns nun Stück für Stück an die Weltspitze heranarbeiten», erklärte Kofler. «Portimão ist sicherlich die schwierigste Strecke im Kalender mit dem ständigen Auf- und Ab. Von dem her sind die Erwartungen nicht groß bei mir vor dem Wochenende. Das Ziel ist, sich jetzt in der neuen Welt zurechtzufinden und dann Schritt für Schritt mich weiterzuentwickeln.»
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