Rätsel Racing-Raritäten: Der Kapitän geht von Bord
«Racing-Raritäten» ist ein Blick in ein Alternativ-Universum – wir sehen ein Auto, das den meisten Fans bekannt ist, aber einen Fahrer, der Rätsel aufgibt. Wer ist es? Wo und wann entstand das Bild?
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Aus dem Archiv unserer Partner der britischen Foto-Agentur LAT stellen wir jede Woche ein kleines Stück Motorsporthistorie vor. Das Vorgehen ist kinderleicht – sagen Sie uns, wer zu erkennen ist, wo und wann das Bild entstand (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und gewinnen Sie mit etwas Glück einen kleinen Preis. Bitte Name, Adresse, Geburtsjahr und Telefonnummer nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist jeweils Sonntag der laufenden Woche, 24.00 Uhr.
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Die Lösung der Vorwoche: Der Texaner Johnny Rutherford im Chaparral 2K-Cosworth, zu sehen bei den Kraco Twin 125 in Atlanta, im Juni 1981. Bei den beiden Rennen auf dem Atlanta Motor Speedway wurde Rutherford einmal Zweiter und einmal Dritter. Die richtige Rennstrecke zu finden, war dieses Mal nicht ganz einfach: Viele Teilnehmer tippten auf Indianapolis 1980, aber dazu stimmte die Startnummer von Rutherford nicht, und ein zweiter Blick auf die Tribünen zeigte – Indy konnte das nicht sein.
Rutherford war mit dem Wing-Car aus der Feder von John Barnard 1980 CART-Champion und Indy-500-Sieger geworden (sein dritter Sieg im berühmtesten Nudeltopf der Welt, nach 1974 und 1976), 1981 wurde er Gesamtfünfter der Serie, weil sein Auto zu defektanfällig war.
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Einer der zeitlos eleganten Chaparral 2K steht heute im Indianapolis Motor Speedway Hall of Fame Museum, ein anderes im Chaparral-Museum von Midland (Texas).
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Johnny Rutherford (heute 78 Jahre alt), berühmt für den grossen, weissen Lone Star von Texas auf dem Helm, diente sich von den Modifieds über Sprint-Cars bis nach Indy hoch. Anfangs der 70er Jahre war er im McLaren kaum zu schlagen. Ingesamt startete Rutherford 24 Mal beim Indy 500. Im Mai 1994 hängte er den Helm an den Nagel.
Wer mehr über die aufregende Karriere des Texaners lesen will, dem empfehle ich seine hervorragende Biographie "Lone Star J.R." aus dem Jahre 2000, die im Fachhandel erhältlich ist. Das Buch schlägt (erster Tipp) eine Brücke zum neuen Rätsel: Klar verraten die Farben des Autos, um welchen Rennstall es sich handelt. Ein wenig schwieriger wird es bei der Rennstrecke. Wie immer lohnt es sich, die Umgebung ganz genau zu betrachte. Wir werfen einen kurzen Blick in ein Alternativ-Universum: Was wäre wohl, wenn ..., das trifft auf diesen Fahrer zu. Er ist Stellvertreter für Hunderte von Piloten, die den Schritt auf die ganz grosse Motorsportbühne nicht geschafft haben, auch wenn er, zweiter Tipp, respektvoll als Kapitän angesprochen wurde.
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Wo und wann das Bild entstanden? Wer sitzt am Steuer? Die ersten Antworten sind bereits eingetrudelt – machen jetzt auch Sie mit. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Rätseln! Folgen Sie uns auch auf Facebook! Dort finden Sie News aus der Automobil-Welt von SPEEDWEEK.COM.
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