Sauber-Teamchef Wheatley: «Atmosphäre ist großartig»
Sauber-Teamchef Jonathan Wheatley exklusiv zu SPEEDWEEK.com über den jüngsten Aufschwung von Sauber, den Ausblick auf den Audi-Einstieg und einen packenden Saisonendspurt nach der Sommerpause.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Sauber ist in den letzten sechs Rennen DAS aufstrebende Team gewesen. Sechsmal in Serie in den Punkten, der Trend geht klar nach oben. Teamchef Jonathan Wheatley sagte exklusiv zu SPEEDWEEK.com über die Stimmung im Team und in der Zentrale in der Schweiz: "Die Atmosphäre in Hinwil ist großartig. Als ich im April dazukam, war die Stimmung bereits gut, was eindeutig auf die Arbeit zurückzuführen war, die Mattia und das Team im Werk zu Beginn dieses Transformationsprojekts geleistet hatten." Gemeint ist der operative und technische Direktor Mattia Binotto. Im April trat Wheatley seine Position als Teamchef beim Schweizer Rennstall an.
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Wheatley über die Arbeitsatmosphäre: "Es herrschte Eifer und der Wunsch, mehr über den unseren Boliden, den C45, zu erfahren und herauszufinden, wo wir Leistung herausholen können. Und ich denke, das sieht man derzeit auf der Strecke." Der Brite, der von Red Bull Racing kam: "Man sieht außerdem ein eingespieltes, motiviertes Team, das die Leistung eines Autos verbessert, und ein Rennteam, das mit so vielen neuen Leuten wirklich gut zusammenarbeitet." Das spiegelt sich im zweiten Saisondrittel auch endlich in den Ergebnissen wider: In den letzten sechs Rennen kam Sauber immer in die Punkteränge, legte seit dem Spanien-GP in Barcelona eine richtig positive Entwicklung hin und ließ die Punkte-Flaute von sieben GPs davor hinter sich.
Nächstes Jahr wird aus Sauber dann das Audi-Formel-1-Team mit Motoren aus deutscher Herstellung (aktuell fährt Sauber mit Ferrari-Antrieb). Wheatley: "Wir haben noch einen langen Weg vor uns auf unserem Weg zum Audi-F1-Projekt. Ich hoffe, dass alles, was wir in der Schweiz tun, als Inspiration dient. Ich weiß, dass dies bei Audi Formula Racing der Fall ist. Ich bin sehr gespannt auf das Projekt und den ersten Audi-Formel-1-Wagen." Den neuen Titelsponsor, das Fintech-Unternehmen Revolut, hatte Audi vor dem Ungarn-GP vorgestellt.
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Rookie Gabriel Bortoleto wurde in Ungarn Sechster, holte damit acht Punkte fürs Team. Sauber geht damit als Siebter, nur einen Punkt hinter Aston Martin auf Platz 6, in die Sommerpause. Wheatley verrät aber: "Viel Zeit zum Feiern blieb aber nicht. Viele fahren direkt in den Urlaub, und ehrlich gesagt haben sie sich das auch verdient. Wir haben einige sehr müde Leute im Team nach dieser langen ersten Saisonhälfte. Wir müssen neue Energie tanken, denn das Ende der Saison wird hart und wir müssen dafür bereit sein."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Ungarn-GP, Hungaroring
01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:35:21,231 h 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +0,698 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +21,916 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +42,560 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +59,040 06. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1:06,169 min 07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:08,174 08. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1:09,451 09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1:12,645 10. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +1 Runde 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1 12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1 13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1 14. Carlos Sainz (E), Williams, +1 15. Alex Albon (T), Williams, +1 16. Esteban Ocon (F), Haas, +1 17. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 19. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 Out Oliver Bearman (GB), Haas, Unterboden beschädigt WM-Stand (nach 14 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)
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Fahrer 01. Piastri 284 Punkte 02. Norris 275 03. Verstappen 187 04. Russell 172 05. Leclerc 151 06. Hamilton 109 07. Antonelli 64 08. Albon 54 09. Hülkenberg 37 10. Ocon 27 11. Alonso 26 12. Stroll 26 13. Hadjar 22 14. Gasly 20 15. Lawson 20 16. Sainz 16 17. Bortoleto 14 18. Tsunoda 10 19. Bearman 8 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 559 Punkte 02. Ferrari 260 03. Mercedes 236 04. Red Bull Racing 194 05. Williams 70 06. Aston Martin 52 07. Sauber 51 08. Racing Bulls 45 09. Haas 35 10. Alpine 20
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