Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Für Sauber ist in dieser Saison unter normalen Umständen nichts zu holen. Doch der Singapur-GP ist selten normal, eine Safety-Car-Phase ist bei dem Nachtrennen obligatorisch. Und wenn es dann auch noch regnet, kann das Chaos Teams wie dem Schweizer Rennstall schnell mal in die Karten spielen.
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Und der Startcrash zwischen den Ferrari-Stars Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen sowie Max Verstappen sorgte gleich nach dem Start für diese chaotischen Verhältnisse. Doch bei Sauber herrschte leider selbst ein ziemliches Durcheinander. Der erste Patzer: Nach dem Start auf Vollregenreifen nutzte Sauber die erste Safety-Car-Phase für einen Reifenwechsel, Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson bekamen aber erneut Regenreifen verpasst, die Intermediates wären spätestens da die weitaus bessere Wahl gewesen.
Anschließend wurde es nicht besser. "Marcus und Pascal waren auf Regenreifen, als wir uns dazu entschieden haben, die Strategien für beide Fahrer anzupassen. Marcus wechselte auf Intermediate-Reifen, während wir bei Pascal einen Wechsel auf Trocken-Reifen vornehmen wollten. Leider haben sich die Streckenverhältnisse nicht – wie zunächst erwartet – verbessert", sagte Teamchef Frédéric Vasseur.
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"Als die Strecke dann nicht wie erwartet abtrocknete, kam der Wechsel auf Intermediate-Reifen zu spät. Im Anschluss verlor ich dann wegen blauer Flaggen mehr und mehr Zeit", erklärte Wehrlein das Strategieproblem.
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Bei Ericsson lief es nicht besser. "Bei Marcus’ Boxenstopp ist ein Systemfehler aufgetreten, der dann dazu führte, dass es zu einem Missverständnis kam. Es war ein sehr enttäuschendes Rennen für uns. Wir müssen die Prozesse genau analysieren, damit sich solche Vorfälle in Zukunft nicht wiederholen werden", so Vasseur. Wehrlein wurde am Ende aufgrund der zahlreichen Ausfälle Zwölfter, Ericsson schied nach einem Fahrfehler aus.
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