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Neue Ära für BMW: Frische Lackierung für die Superbike-WM 2026

Nach Toprak Razgatlioglus Abschied stellt BMW sein Werksteam neu auf. Die Präsentation in Portimao fiel dem Wetter zum Opfer – stattdessen richtet sich der Fokus nun auf Valencia.

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Für BMW beginnt 2026 ein neues Kapitel in der Superbike-Weltmeisterschaft. Nach zwei WM-Titeln in Folge verabschiedete sich Ausnahmefahrer Toprak Razgatlioglu Richtung MotoGP – und zwang die Münchner, ihr erfolgreiches Superbike-WM-Projekt grundlegend neu auszurichten.

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Mit Miguel Oliveira und Danilo Petrucci schickt das ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team nun ein komplett neues Fahrerduo ins Rennen. Michael van der Mark übernimmt nach seinem Ausscheiden aus dem Werksteam die Rolle des Testfahrers und soll die Weiterentwicklung der BMW M1000RR vorantreiben.

Die Teampräsentation in Portimao fiel ins Wasser

Eigentlich wollte BMW das neue Team am Dienstagabend im Rahmen des Wintertests in Portimao offiziell präsentieren. Doch schlechtes Wetter und eine Unwetterwarnung für die Algarve machten den Verantwortlichen einen Strich durch die Rechnung. Noch am Dienstagvormittag fiel die Entscheidung, den Aufenthalt in Portugal abzubrechen und stattdessen nach Valencia weiterzureisen, wo sich das Team bessere Bedingungen für Tests und Präsentation verspricht.

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Sportlich setzt BMW 2026 auf Erfahrung und internationale Klasse. Danilo Petrucci, der in den vergangenen Jahren als Ducati-Privatfahrer zu den konstant stärksten Akteuren im Paddock gehörte, wird die Werks-BMW mit der Startnummer 9 pilotieren. Der Italiener fuhr in den zurückliegenden mehrfach aufs Podium und lag in der abgelaufenen Saison lange auf Rang drei der Gesamtwertung, ehe ihn Verletzungen ausbremsten.

An seiner Seite steht Miguel Oliveira, der nach sieben Jahren in der MotoGP mit mehreren Grand-Prix-Siegen nun den Wechsel in die Superbike-WM wagt und mit seiner gewohnten Nummer 88 an den Start gehen wird. Die Lackierung des BMW-Werksteams unterscheidet sich zu der aus dem Vorjahr durch weiße Akzente und erinnert damit an die klassischen M-Farben.

Klare Zielsetzung: Regelmäßige Besuche auf dem Podium

Motorsport-Direktor Sven Blusch blickt trotz schwieriger Testbedingungen optimistisch nach vorn: «Nach den beiden Weltmeistertiteln 2024 und 2025 liegt jetzt der volle Fokus darauf, dieses Momentum auch weiterzuführen. Wir sind perfekt aufgestellt. Mit Danilo Petrucci und Miguel Oliveira haben wir zwei erfahrene Topfahrer an Bord geholt, die wir über den Winter jetzt schon etwas kennenlernen durften. Wir starten mit einem sehr guten Gefühl Richtung Australien. Zwar hatten wir beim Testen viel Regen und hätten uns ein paar mehr Runden im Trockenen gewünscht, aber wir freuen uns jetzt schon auf Phillip Island.»

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Auch Technikdirektor Chris Gonschor sieht in der Neuausrichtung eine Chance für frische Impulse: «2026 wird ein spannendes Rennsportjahr für BMW mit klaren Zielen und Fokus. Die Mischung aus neuen Fahrern und Technikern sowie bekannt starken Einsatzteams, Partnern und Sponsoren macht Lust auf mehr. Die fehlenden Testmöglichkeiten im Trockenen für unser Superbike-WM-Team befeuern den Ehrgeiz der Fahrer und des Teams nur zusätzlich.»

«BMW mit beiden Fahrern regelmäßig auf dem Podium zu vertreten ist das klare Ziel für 2026. Stillstand ist Rückschritt, daher wird das Rad weder im Testteam noch in der Münchener Schaltzentrale stillstehen», erklärte Gonschor vor dem Start der neuen Saison.

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BMW-Teamchef Shaun Muir betont den hohen Anspruch nach zwei WM-Titeln mit Razgatlioglu: «Es ist wirklich spannend, das neue Kapitel des Programms mit BMW und unseren Sponsoren zu starten. Die Erwartungen sind hoch, und wir sind fest entschlossen, den Fahrern die bestmöglichen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, damit sie so schnell wie möglich auf das Podium gelangen. Ab dem zweiten oder dritten Rennwochenende in Europa werden wir das wahre Potenzial der Fahrer-/Motorrad-Kombinationen sehen.»

Wo steht BMW in der Superbike-WM 2026?

Für Miguel Oliveira ist die Superbike-WM absolutes Neuland – entsprechend vorsichtig, aber motiviert formuliert der Portugiese seine Ziele: «Ich bin auf jeden Fall sehr aufgeregt. Ich weiß noch nicht so richtig, was mich erwartet. Mein Ziel ist, dieser Herausforderung gewachsen und so gut wie möglich vorbereitet zu sein, damit wir um Spitzenplätze kämpfen, und mich so schnell wie möglich anzupassen – vor allem, um Spaß zu haben und dem Team Freude an den Rennen zu bereiten.»

Danilo Petrucci freut sich, erneut Werksfahrer zu sein und hat Lust auf die neue Herausforderung: «Ich bin so glücklich und stolz, nun zum ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team zu gehören. Es ist das Team, das die letzten Meisterschaften gewonnen hat. Wir haben ein paar Tests gemacht, und bei Regen sieht die Situation wirklich gut aus. Natürlich gibt es viele Erwartungen, aber hauptsächlich möchte ich es genießen und die Ergebnisse meiner vergangenen Saison verbessern.»

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Der Saisonauftakt der Superbike-WM 2026 ist für den 21. und 22. Februar in Phillip Island angesetzt. Bis dahin will BMW die ungeplante Verlegung von Portimao nach Valencia nutzen, um sich unter besseren Bedingungen auf die neue Saison vorzubereiten. Nach dem Abgang des Weltmeisters ist der Anspruch klar: Das Werksteam will auch ohne Toprak Razgatlioglu ein Titelkandidat bleiben.

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