Schöne Bescherung: Die frechsten Geschenke der Formel-1-Stars
Es ist zur Tradition geworden, dass die Formel-1-Stars sich gegenseitig beschenken. Auch in diesem Jahr nutzten einige Fahrer das Weihnachtswichteln, um einen Gegner auf den Arm zu nehmen.
Die Formel-1-Piloten haben viel zu tun, doch für das alljährliche Weihnachtswichteln nehmen sich die Fahrer in den letzten Jahren immer etwas Zeit. Denn sie wissen: Die Geschenke werden vor der Kamera und damit vor aller Welt ausgepackt. Und natürlich nutzen einige Fahrer die Gelegenheit, dem Beschenkten eins auszuwischen.
In diesem Jahr gab es zwei ziemlich freche Geschenke, wie das
Es ist ein augenzwinkernder Verweis auf das Alter des 44-Jährigen, der mit Abstand der Älteste im Formel-1-Feld ist. Alonsos Selbstbewusstsein nahm keinen Schaden. Bereits beim Anblick der Maske erklärte er gewohnt unbeeindruckt: «Ich denke, meine Haut sieht perfekt aus, aber wie auch immer», tat er den ersten Seitenhieb ab.
Die Gehhilfe, die Alonso zunächst für einen Golfschläger hielt, nahm er auch mit Humor: «Okay, das ist kein Golfschläger», nahm er beim Auspacken lachend zur Kenntnis, und rätselte über den Schenkenden: «Das könnte durchaus brauchbar sein. Ich bin der Älteste, Kimi Antonelli ist der Jüngste. Vielleicht sieht er mich als Grossvater.»
Als ihm gesagt wurde, dass es sich um einen blonden Gegner handelt, der selbst nicht zu jung ist, kam er schnell auf Hülkenberg. Alonso scherzte «Ich werde das nutzen, um ihn zu schlagen. Wir treffen uns ab und zu in Monaco und ich werde ihn damit schlagen. Nein, danke vielmals, das wird sicher sehr nützlich sein – nicht jetzt, noch nicht, aber eines Tages. Also vielen Dank.»
Auch George Russell bekam eins ausgewischt, und zwar von Ferrari-Star Charles Leclerc, der ihm ein Bild von seinem geglückten Überholmanöver an den Mercedes-Star in Zandvoort schenkte – sowohl in traditioneller Photo-Manier als auch in einem digitalen Rahmen.
Dem Briten fehlten zunächst die Worte, wie er selbst sagte, er bezeichnete Leclercs Geschenk als frech. Denn die besagte Szene hatte für viel Unmut beim Sternfahrer gesorgt – er war sich im Gegensatz zu den Regelhütern sicher, dass das Manöver unrechtmässig war. Und er konterte, dass der Monegasse nur illegale Überholmanöver zustande bringe und deshalb wohl keine Wahl hatte.
Dass Leclerc einen Treffer gelandet hatte, zeigte auch die Antwort von Russell auf die Frage, ob er dem Ferrari-Star eine fröhliche Weihnacht wünschen wolle. «Nicht wirklich», erklärte er lachend, und ergänzte: «Vielleicht werde ich ihm ein Foto organisieren, das zeigt, wie er von Kimi Antonelli aus dem Rennen gekegelt wurde, damit er eine Erinnerung daran hat, was ein paar Runden später passiert ist.»
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