Sprint-Qualifying: Sprint-Pole für George Russell, Verstappen auf P8!
Im Sprint-Qualifying in China war George Russell der Schnellste. Der Mercedes-Star sicherte sich die Pole vor seinem Teamkollegen Kimi Antonelli. Max Verstappen musste sich mit dem 8. Platz begnügen.
George Russell strahlte mit der Sonne um die Wette, als er nach dem Sprint-Qualifying zum Polesetter-Interview antrat. Der Mercedes-Star hatte sich mit 1:31,520 min die beste Ausgangslage fürs Mini-Rennen gesichert. Danach erklärte er: «Das Auto fühlte sich grossartig an. Wir wussten nach dem Saisonauftakt in Melbourne, dass wir ein wirklich gutes Auto haben, und auch der Motor hat sehr gut funktioniert, es war ein grosses Vergnügen, damit Gas zu geben.»
«Es fühlte sich surreal an, so viele blaue Kappen auf den Tribünen zu sehen», freute sich der Brite, der sich auch brav für die Unterstützung der Fans bedankte. Mit Blick auf das anstehende Sprint-Rennen erklärte er: «Wir haben seit Melbourne hart daran gearbeitet, einen besseren Start hinzulegen. Und ich glaube, wir haben ein paar Verbesserungen gefunden.»
So lief das Sprint-Qualifying
Die Temperaturen waren im Vergleich zum ersten freien Training etwas freundlicher, als die GP-Stars zum ersten Sprint-Qualifying der Saison ausrückten. Die Aussentemperatur betrug 16,5 Grad Celsius, der Asphalt des Shanghai International Circuit hatte sich auf knapp 29 Grad aufgeheizt, als die GP-Stars die Zeitenjagd in Angriff nahmen.
Für einen war der Tag bereits gelaufen, denn ein Problem mit dem Sprit-System sorgte dafür, dass Sergio Pérez' Cadillac in der Box blieb. Der Rest machte sich auf und Isack Hadjar, der in Melbourne einen bitteren Ausfall hatte hinnehmen müssen, übernahm zunächst die Spitzenposition. Allerdings dauerte es nicht lange, bis Melbourne-Sieger George Russell die Spitzenposition übernahm.
Dahinter reihten sich die beiden Ferrari-Stars Lewis Hamilton und Charles Leclerc ein, während Max Verstappen auf dem elften Platz lag. Der Red Bull Racing-Star beschwerte sich über Probleme beim Schalten, und konnte sich nicht verbessern. Noch schlechter erging es Carlos Sainz, Alex Albon, Fernando Alonso, Lance Stroll und Valtteri Bottas, die sich zu Pérez in die erste Gruppe der Ausgeschiedenen gesellten.
Zwei Fahrer im Visier der Regelhüter
Es dauerte nicht lange, bis sich die Strecke nach dem SQ2-Start wieder füllte und bald leuchteten die ersten Rundenzeiten auf. Verstappen setzte sich an die Spitze, er war jedoch nur sieben Tausendstel schneller als Pierre Gasly, der zuvor die erste Position belegt hatte. Entsprechend schnell wurde er durchgereicht.
Leclerc legte mit 1:32,602 min eine neue Messlatte, die aber fiel, sobald die beiden Mercedes-Piloten ihre schnellen Runden absolviert hatten. Russell war der Schnellere der beiden und stellte mit drei Zehntelsekunden Vorsprung eine neue Bestzeit vor. Sein Teamkollege Kimi Antonelli setzte sich dahinter auf den zweiten Platz, musste aber zittern, weil er Lando Norris im Weg war, als dieser auf einer schnellen Runde war. Die Regelhüter notierten sich die Szene gleich und kündigten eine Untersuchung an.
Leclerc bog schon zwei Minuten vor dem SQ2-Ende an die Box ab, während die restlichen 15 Piloten auf der Strecke blieben. Hadjar war nur Zehntschnellster, als er abgewunken wurde, sein Teamkollege schaffte auch nur die neuntschnellste Zeit. Der Niederländer vertat sich – wie einige Fahrer vor ihm – in der letzten Kurve. Beide hatten Glück im Unglück, weil sich keiner der langsameren Piloten verbessern konnte.
Somit waren Russell, Antonelli, Leclerc, Piastri, Hamilton, Norris, Gasly, Bearman, Verstappen und Hadjar Teil des letzten Sprint-Quali-Segments. Für Hülkenberg, Ocon, Lawson, Bortoleto und Lindblad war die Arbeit vorbei, sie durften aussteigen. Die Regelhüter notierten sich auch noch eine Szene zwischen Verstappen und Gasly, weil Letzterer dem Niederländer in der 14. Kurve im Weg war. Auch diese Untersuchung erfolgte erst nach dem Ende der Zeitenjagd.
Im letzten Teil des Sprint-Qualifyings, in dem es um die Top-10-Startplätze für das Mini-Rennen ging, nahm Verstappen seine letzte und entscheidende Runde spät in Angriff. Der Niederländer lag auf dem achten Platz, als er noch einmal Gas gab – und er blieb auch Achtschnellster. Die Sprint-Pole sicherte sich Russell vor Antonelli, Norris, Hamilton, Piastri, Leclerc, Gasly, Verstappen, Bearman und Hadjar.
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