Eisspeedway-WM • Neu
Zwei Tage Eisspeedway-WM-Spektakel aus Inzell live im Stream
Franz Zorn hat in Inzell schon so ziemlich alles erlebt, was man erleben kann: Sportliche Erfolge und tragische Stürze. Über seine Erwartungen für das kommende Wochenende sprach er mit Speedweek.com.
Vergangenes Jahr musste Franky Zorn beim Eisspeedwayrennen in Inzell nach einem Sturz im Training auch noch einen Crash am zweiten Renntag einstecken und konnte das Rennen danach nicht mehr zu Ende fahren. Die Folgen spürte der Österreicher beim Saisonfinale in Heerenveen (NL) noch immer und so musste der gehandicapt aufgeben und einen Deckel auf eine grundsätzlich von Stürzen geprägte Saison machen.
Zuletzt lief es für den Red-Bull-Piloten deutlich besser: Nach guten Auftritten im schwedischen Supercup folgten souveräne Siege bei der WM-Qualifikation in Örnsköldsvik und dem internationalen Rennen in St. Johann, womit bereits jetzt eine deutliche bessere Bilanz zu Buche steht.
Seit St. Johann bestritt Zorn zwar kein Rennen mehr, doch untätig war der 55-Jährige nicht. «Ich war vor 14 Tagen noch einmal in Schweden für ein Training und einige Tests. Das Material hat gut funktioniert und es ist alles jetzt organisiert und vorbereitet für Inzell», erzählt Zorn im Gespräch mit SPEEDWEEK.com vor dem Rennen in Inzell. «Ich werde das so wie in der WM-Qualifikation und in St. Johann angehen und gehe ohne große Erwartung nach Inzell. Ich habe schon so Vieles erlebt in meiner Karriere, was Erfolge aber auch Verletzungen betrifft. Von daher nehme ich das ganz locker und wenn es für ganz nach vorne reicht, dann nehme ich das natürlich mit. Aber auf keinen Fall werde ich da was mit aller Gewalt probieren. Es soll für mich ein schönes Wochenende werden, verletzungsfrei und mit guten Erfolgen.»
In der Max-Aicher-Arena gewann Zorn zuletzt 2023 WM-Silber hat auch allgemein schon seit Jahren eine ganz besondere Beziehung zur Gemeinde an den Chiemgauer Alpen. «Inzell ist einfach ein Ort, der mich jahrelang begleitet», umschreibt der Österreicher seine Beziehung zum deutschen Eisspeedway-Mekka. «Es war schon früher, als es noch Open-Air war und ich als einziger Österreicher Qualifikationsrennen gewonnen habe und Halbfinals mit Alexander Balaschov und so gefahren bin, sehr besonders. Ich bin wahnsinnig gerne dort. Da fühle ich mich einfach auch zu Hause und das ist für mich ein zweites Heimrennen.»
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