Schumi: Hamilton entging Trauma
Einen Tag vor seinem 40. Geburtstag meldet sich Michael Schumacher mit einer interessanten Ansicht zu Wort:
"Wenn er seinen Meisterschafts-Traum wieder nicht erfüllt hätte und das erneut im letzten Rennen, dann wäre er wohl als ewiger Zweiter verdammt worden: Für immer ohne Titel."
Das sagt Michael Schumacher, siebenfacher Formel-1-Weltmeister, der sich höchst selten zu Kollegen äußert, über seinen neuesten Nachfolger Lewis Hamilton. Offenbar glaubt der Kerpener, das Scheitern im Finale, was Hamilton schon 2007 aufgrund eines Getriebedefekts ereilte, im Wiederholungsfall traumatische Folgen gehabt hätte – jedenfalls für das britische Wunderkind.
Schumi weiß, wovon er spricht. In den Jahren 1997 und 1998 verpasste er den Titelgewinn jeweils im Finale. Allerdings jeweils auch unter tatkräftiger Mithilfe seiner selbst. Deshalb kürte er unlängst das Finale 2000 zum "Rennen meines Lebens.“ Denn darin, 2000 in Suzuka, behielt er im Duell mit Mika Häkkinen die Nerven und fuhr den bahnbrechenden ersten WM-Titel mit Ferrari ein. Offenbar glaubt der ewige Champion also, ohne diesen Erfolg wären ihm auch die weiteren vier Erfolge mit Ferrari bis 2004 verwehrt geblieben. Und somit sein gesamtes Lebenswerk als Rekord-Weltmeister.
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