Formel-1-Star Sebastian Vettel sucht seit Jahren für seinen GP-Renner einen Namen aus – meist zusammen mit seinen Mechanikern. Sein neue rote Göttin heisst 2016 Margherita.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Oft hören wir den Vorwurf: Die heutigen Formel-1-Fahrer seien viel zu gleichgeschaltet, keine Haudgen mehr wie einst, PR-schöngefönt, aalglatt, fad. Da kommt eine Prise Verschrobenheit wie gerufen, und die bietet Ferrari-Star Sebastian Vettel.
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Seit Jahren hat es sich der Grand-Prix-Star zur Angewohnheit gemacht, seinen Formel-1-Rennwagen Namen zu geben. "Das hat sich einfach so ergeben, es war eigentlich nie geplant", sagt Vettel über eine Tradition, die 2008 in seiner ersten vollen Saison mit Toro Rosso begann. Wenn Vettel das Chassis gewechselt hat, dann wurde auch der Name gewechselt. Seither haben wir folgende Damen im Einsatz erlebt. Toro Rosso 2008: Julia Red Bull Racing 2009: Kate, Kate’s Dirty Sister (Kates schmutzige Schwester) Red Bull Racing 2010: Luscious Liz (leckere oder üppige Liz), Randy Mandy (geile Mandy) Red Bull Racing 2011: Kinky Kylie (sexy Kylie) Red Bull Racing 2012: Abbey Red Bull Racing 2013: Hungry Heidi (hungrige Heidi) Red Bull Racing 2014: Suzie Ferrari 2015: Eva Ferrari 2016: Margherita
Vettel hatte den 2015er Namen für den SF15-T, wie der Bolide völlig unromantisch bezeichnet war, gemeinsam mit seinen italienischen Mechanikern bei einem Essen in Melbourne ausgewählt. "Eva" war eine der harmloseren Bezeichnungen für eines seiner Autos und Sinnbild für den Neuanfang mit Ferrari (Sebastian war dann wohl Adam).
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Die Namen haben wenig Bezug zur Realität, meist hat Vettel und seinen Schraubern die Bezeichnung einfach gefallen. "Meine Crew und ich setzen uns jeweils eine Woche vor dem Saisonstart zusammen für ein kleines Brainstorming", erklärt Vettel den Namensfindungsprozess.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Margherita, der Name des neuen Autos, steht für nicht nur für die Lieblingspizza von Sebastian Vettel. Das griechische Wort "margarites" stammt ursprünglich aus dem Persischen und steht für – Perle. Ob sich Vettels Ferrari als Perle erweist, wird sich zeigen.
In Melbourne lacht Vettel auf die Frage, wieso er sein Auto nach einer Pizza benannt habe: "Also ich habe nicht zunächst an eine Pizza gedacht, sondern Margherita ist vor allem mal ein schöner Name." Neben ihm wirft Daniel Ricciardo ein: "Das ist auch ein leckerer Drink!"
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Formel-1-WM 20. März: Australien (Melbourne) 3. April: Bahrain (Sakhir) 17. April: China (Shanghai) 1. Mai: Russland (Sotschi) 15. Mai: Spanien (Barcelona) 3. Juli: Österreich (Spielberg) 10. Juli: Grossbritannien (Silverstone) 24. Juli: Ungarn (Budapest) 31. Juli: Deutschland (Hockenheim) 28. August: Belgien (Spa-Francorchamps) 4. September: Italien (Monza) 18. September: Singapur 2. Oktober: Malaysia (Sepang) 9. Oktober: Suzuka (Japan) 23. Oktober: USA (Austin) 30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt) 13. November: Brasilien (Sao Paulo) 27. November: Abu Dhabi (Insel Yas) Das Formel-1-Startfeld 2016 Team: Mercedes AMG Petronas Formula One Team (D) Fahrzeug: Mercedes F1 W07 Hybrid Motor: Mercedes-Benz PU106C Hybrid Fahrer: 6 Nico Rosberg (D) 44 Lewis Hamilton (GB)
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Scuderia Ferrari (I) Ferrari SF16-H Ferrari 059/5 5 Sebastian Vettel (D) 7 Kimi Räikkönen (FIN) Williams Martini Racing (GB) Williams FW38 Mercedes-Benz PU106C Hybrid 19 Felipe Massa (BR) 77 Valtteri Bottas (FIN) Red Bull Racing (A) Red Bull Racing RB12 TAG Heuer (umbenannter Renault-Motor) 3 Daniel Ricciardo (AUS) 26 Daniil Kvyat (RU) Sahara Force India Formula One Team (IND) Force India VJM09 Mercedes-Benz PU106C Hybrid 11 Sergio Pérez (MEX) 27 Nico Hülkenberg (D)
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Renault Sport Formula One Team (F) Renault RS16 Renault RE16 20 Kevin Magnussen (DK) 30 Jolyon Palmer (GB) Scuderia Toro Rosso (I) Toro Rosso STR11 Ferrari 059/4 33 Max Verstappen (NL) 55 Carlos Sainz (E) Sauber F1 Team (CH) Sauber C35 Ferrari 059/5 9 Marcus Ericsson (S) 12 Felipe Nasr (BR) McLaren Honda (GB) McLaren MP4-31 Honda RA616H 14 Fernando Alonso (E) 22 Jenson Button (GB)
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Manor Racing (GB) Manor MRT05 Mercedes-Benz PU106C Hybrid 88 Rio Haryanto (RI) 94 Pascal Wehrlein (D) Haas F1 Team (USA) Haas VF16 Ferrari 059/5 8 Romain Grosjean (F) 21 Esteban Gutiérrez (MEX)
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