Der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen verfügt über viele Fertigkeiten, ein Talent zeichnet ihn aber besonders aus – und verbindet ihn mit Carlos Sainz, wie Jacques Villeneuve erklärt.
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Die WM-Krone musste Max Verstappen in diesem Jahr an Lando Norris weiterreichen, allerdings konnte vierfache Champion bis zum Schluss um den Titel kämpfen – und am Ende machten nur zwei WM-Punkte den Unterschied. Das lag nicht zuletzt daran, dass das Red Bull Racing Team den Dienstwagen des Niederländers verbessern und damit das Blatt wenden konnte.
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Der Aufschwung geht nicht zuletzt auch auf das Feedback des 28-jährigen Ausnahmekönners zurück, ist sich der frühere GP-Pilot und heutige Formel-1-Experte Jacques Villeneuve sicher. Der Weltmeister von 1997 ist überzeugt: Die Fähigkeit, das Fahrverhalten richtig zu deuten zeichnet den 71-fachen GP-Sieger aus. Aber nicht nur Verstappen verfügt über dieses Talent, wie der Kanadier im «High Performance Podcast» erklärt: «Die meisten Fahrer steigen aus dem Auto, schauen sich die Daten an, und finden dann die Antworten. Aber ihnen fehlen eigentlich die Fragen – diese muss man ihnen geben, und oft sieht man dann, dass sie komplett in die falsche Richtung gehen.»
«Das ist die moderne Art der Rennfahrerei», ergänzt der 54-Jährige, und betont: «Aber Max ist in dieser Hinsicht sehr altmodisch – und ich denke, dass Carlos Sainz das auch ist. Natürlich verwendet er auch viele Daten, aber im Auto hat er bereits während des Fahrens ein Verständnis davon, was passiert.»
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Sainz musste Ende 2024 sein Ferrari-Cockpit Lewis Hamilton überlassen, der Spanier entschied sich, im Williams-Team Aufbauarbeit zu leisten. Der vierfache GP-Sieger schaffte es zwar nur in 12 der 24 Grands Prix in diesem Jahr in die Punkte. Zwei Mal – in Baku und Katar – stand er aber als Dritter auf dem Podest.
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