Formel-1-Rookie Kimi Antonelli startete stark in seine erste GP-Saison. Zuletzt tat sich der Teenager aus dem Mercedes-Team aber schwer. Teamchef Toto Wolff weiss: Fehler gehören zum Lernprozess dazu.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Es war von Anfang an klar, dass der Start in die Formel-1-Karriere für Kimi Antonelli eine Herausforderung werden würde. Denn der junge Italiener wurde als Nachfolger von Superstar Lewis Hamilton ins Werksteam der Sternmarke aufgenommen. Entsprechend viel Aufmerksamkeit gab es für das Talent aus Bologna, das in den Nachwuchsklassen brilliert hatte.
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Der Start in die erste Formel-1-Saison lief so gesehen überraschend gut. Antonelli schaffte es in den ersten sechs WM-Runden fünf Mal in die Punkte. Beim zehnten GP-Einsatz in Kanada durfte er als Dritter sogar aufs Treppchen. Doch Antonelli unterliefen auch Fehler – etwa beim Red Bull Ring-Rennen, in dem er Titelverteidiger Max Verstappen aus dem Red Bull Racing Team abschoss. Auch im jüngsten Grand Prix auf dem Rundkurs von Zandvoort sorgte Antonelli für einen prominenten Ausfall: Bei einem Überholversuch räumte er Ferrari-Star Charles Leclerc ab. Der Monegasse fiel aus, Antonelli ging leer aus, weil er für den Crash und eine Tempolimit-Überschreitung in der Boxengasse insgesamt 15 Strafsekunden kassiert hatte.
Im zweiten Training zuvor hatte er sich selbst wertvoller Streckenzeit beraubt, weil er seinen Mercedes ins Kiesbett gesetzt hatte. Das gleiche Schicksal ereilte ihn im zweiten Training zum Heimspiel in Monza. Teamchef Toto Wolff erklärte zuvor schon bei den Kollegen von "Sky Sports F1": "Das Wichtigste ist, dass wir ihn wachsen und Fehler machen lassen."
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Und der Wiener erklärte: "Wir wussten, dass es Rennen geben wird, bei denen wir uns die Haare raufen werden, und andere, die brillant sein werden. Und genau das ist passiert. Vielleicht gab es mehr Situationen, in denen wir uns die Haare raufen mussten, aber wir sind fest entschlossen, ihm genug Zeit zu geben."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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3. Training, Italien
01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:19,331 min 02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:19,352 03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:19,496 04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:19,498 05. George Russell (GB), Mercedes, 1:19,515 06. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:19,558 07. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:19,598 08. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:19,603 09. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:19,696 10. Alex Albon (T), Williams, 1:19,720 11. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:19,737 12. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:19,861 13. Carlos Sainz (E), Williams, 1:19,907 14. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:20,034 15. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:20,059 16. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:20,232 17. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:20,247 18. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:20,247 19. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:20,247 20. Esteban Ocon (F), Haas, 1:20,304
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