Ferrari-Teamchef Fred Vasseur: «Da haben wir ein paar Zehntel verloren»
Im Sprint-Qualifying waren die Ferrari-Stars nicht so schnell wie das McLaren-Duo und WM-Leader Kimi Antonelli. Teamchef Fred Vasseur sagt, wo Charles Leclerc und Lewis Hamilton Zeit verloren haben.
Das Ferrari-Team brachte zum Miami-Wochenende ein grosses Update auf die Strecke. Die Hoffnung war gross, die Lücke zu Spitzenreiter Mercedes verringern zu können. Und im Sprint-Qualifying zeigte sich: Dieses Ziel wurde zumindest teilweise erreicht. Denn Charles Leclerc blieb bei der Zeitenjagd, mit der die Startaufstellung für das Mini-Rennen ermittelt wurde, schneller als George Russell.
Der Monegasse musste sich allerdings nach der SQ2-Bestzeit letztlich mit Platz 4 begnügen, während Russells Teamkollege Kimi Antonelli im letzten Abschnitt die zweitschnellste Runde drehte. Noch schlechter lief es für Leclercs Stallgefährten Lewis Hamilton. Der siebenfache Weltmeister kam nicht über den siebten Platz hinaus und reihte sich damit hinter Russell ein.
Teamchef Fred Vasseur fasste rückblickend zusammen: «In den ersten beiden Quali-Segmenten waren wir sehr konkurrenzfähig, aber dann sind uns im dritten Quali-Abschnitt keine guten Runden gelungen, und unser bestes Ergebnis war ein vierter Platz.»
Und der französische Ingenieur verriet auch, wo seine Schützlinge am Meisten Zeit liegen liessen: «Wir müssen nun alle Daten analysieren und uns auf die Frage konzentrieren, was wir verbessern müssen. Wir haben heute auf der Geraden ein paar Zehntel verloren, aber das lag nicht nur am Motor oder am Chassis, sondern am Gesamtpaket.» Und er fügte hoffnungsvoll an: «Im Renntrimm fällt das weniger auf, daher werden wir das im Sprint vielleicht anders erleben.»
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