Unser neues Rätsel Racing-Raritäten: Jetzt gibt’s was auf die Ohren!
Bei unserem neuen Rätsel sehen wir einen GP-Star mit seltsamem Helm. Wer ist das? Wo und wann ist diese Aufnahme entstanden? Was ist die Story hinter diesem Helm? Machen auch Sie mit!
Meist aus dem Archiv unserer Foto-Partner XPB und Grand Prix Photo stellen wir jede Woche ab Dienstag ein kleines Stück Motorsport-Historie vor. Sagen Sie uns, wer zu erkennen ist (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und rätseln Sie um die Ehre mit – zu gewinnen gibt es nichts. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist Sonntag der laufenden Woche, um 24.00 Uhr.
Die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren. Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen sind ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die im Rahmen des Rätsels übermittelten Daten werden ausschliesslich zur Durchführung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Beim neuen Rätsel gilt: Jetzt gibt’s was auf die Ohren! Wir wollen von Ihnen wissen, wer auf dem Foto zu sehen ist, wann und wo das Foto entstand und wieso der Pilot mit diesem seltsamen Helm ausrückte.
Unser Hinweis für die letzte Aufgabe lautete: Fahrer und Fahrzeug, zwei grosse Namen der Formel 1, aber zusammengepasst hat das nie, ebenso wenig wie das Land dieser Rennstrecke mit dem Namen des WM-Laufs.
Zu sehen war der Engländer Nigel Mansell im McLaren, das Bild entstand in Imola 1995, im Rahmen des Grossen Preises von San Marino.
McLaren und Mansell, das passte aus verschiedenen Perspektiven nicht zusammen: menschlich nicht, technisch nicht, sportlich nicht.
Der McLaren MP4/10 war so eng geschnitten, dass Mansell die ersten Saisonrennen verpasste, während für ihn ein breiteres Monocoque gebaut werden musste.
Als der F1-Champion von 1992 und IndyCar-Meister von 1993 dann endlich zum Fahren kam, stellte sich heraus: Er kam mit dem schwer zu bändigenden Wagen kaum zurecht, mit einem Auto, das auch Mika Häkkinen vor Probleme stellte.
Mansell musste erkennen, dass dies kein Siegerauto ist, er selber war mit inzwischen 41 Jahren auch nicht mehr taufrisch.
Nach den beiden GP-Wochenenden von Imola und Barcelona war Schluss, McLaren und Mansell trennten sich, Nigels Platz wurde von Mark Blundell übernommen.
Der frühere McLaren-Mechaniker Colin Morgan hat über Nigel Mansell bei unseren Kollegen von The Race erzählt: «Mein Mechanikerkollege Johnny Ostrowski und ich haben die Sitzanpassung für Nigel vorgenommen. Wenn man mit anderen Mechanikern sprach, wusste man, dass Mansell im Auto immer etwas eingeengt sass, aber dieses Mal im McLaren steckte er regelrecht fest.»
«Er war von Anfang an unzufrieden. Schon am ersten Tag, als er durch die Werkspforte kam, hatte man das Gefühl, dass er eigentlich gar nicht hier sein wollte, und auch das McLaren-Management schien ihn dort nicht wirklich haben zu wollen.»
«Wenn Ayrton Senna oder Alain Prost im Werk waren, schwirrte das Management ständig um sie herum, aber Nigel wurde weitgehend sich selbst überlassen und lungerte einfach ein paar Stunden lang herum.»
«Seine Körpersprache, seine Mimik, die Art, wie er während der Testfahrten redete, alles miserabel. Es gab keinerlei ‚Ich will dies tun, ich will das tun, lasst uns kämpfen, Jungs!’. Das Ganze schien keinen Sinn zu haben – abgesehen vielleicht vom Geld. Nigel hat auch an seinem letzten GP-Wochenende in Barcelona die ganze Zeit nichts Anderes getan, als zu jammern, bevor er schliesslich den Wagen zur Seite stellte, und das war’s dann.»
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