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Forza Orza: Exklusiv-Interview mit Sieger Manuel Lettenbichler (KTM)

Nach einem fünften Platz im Prolog und einem zweiten Platz im Sprintrennen gewann der bayerische Hard-Enduro-Star Manuel Lettenbichler (Red Bull KTM) den Main Event beim Forza Orza in Schweden.

Im Artikel erwähnt

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Erstmals im WM-Kalender vertreten, trat Veranstalter Glen Olsson, der auf 12 Jahre Erfahrung bei der Veranstaltung von WRC-Läufen zurückblickt, mit großen Ambitionen an, um das aus seiner Sicht sehr große Potenzial des Hard Enduro auch in Schweden zu nutzen und ein für Zuschauer und Aktive gleichermaßen attraktives Rennen anzubieten. Laut Manuel Lettenbichler mit dem wir nach seinem Sieg im Main Event exklusiv sprachen, ist ihm das durchaus gelungen.

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Forza Orza ist neu im Kalender. Welchen Eindruck hattest du von diesem Rennen in Schweden? Für das erste Mal dort war es nicht schlecht. Es ist ein cooler Ort. Für Hard Enduro ist das Terrain zwar nicht optimal, aber man hat das mit sehr vielen künstlichen Hindernissen versucht zu kompensieren. Es war ein sehr technisches und ermüdendes Rennen. Der Veranstalter hat auf jeden Fall das Beste daraus gemacht. Es hat sehr viel Potenzial dort und ich bin gespannt, wie sie das in Zukunft ausbauen.

Wie liefen Prolog und Sprint für dich? Prolog war gut, wir hatten zwei Läufe. Beim Ersten bin ich Zweiter hinter Eddie Karlsson gewesen und beim Zweiten wurde es etwas schneller, weil die Strecke schon ausgefahren war. Im zweiten Lauf habe ich in einer Auffahrt leider einen Fehler gemacht, bin nicht gleich raufgekommen und in der Endabrechnung nur Fünfter geworden. Ich habe Punkte liegen lassen, was mich geärgert hat. Im Sprint-Rennen hatte ich einen guten Start, habe dann mit Billy einen guten Fight gehabt, aber bei den Überrundungen einen Fehler gemacht. Im Steinfeld habe ich den Schalthebel verloren. Daher war ich oft in der Kupplung, weil ich versucht habe, weniger zu schalten. Mit dem zweiten Platz hinter Billy war ich dann doch sehr zufrieden.

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Bei den Red Bull Romaniacs gab es auch Probleme mit dem Bike. Zufall oder gibt es aktuell ein Thema mit der Technik? Reiner Zufall, es war jedes Mal etwas anderes. Wegen den vielen Fahrern bin ich eine Stufe in einer Auffahrt nicht hochgekommen und habe dann eine Linie gewählt, die nicht wirklich eine war. Da hat’s gekracht und irgendwas ist dabei kaputtgegangen, sodass ich das Bike erst nicht mehr starten konnte. Glücklicherweise konnte ich das Bike bergab wieder starten und ich habe drauf geachtet, dass es nicht wieder ausging. Was leider in der vorletzten Auffahrt vor dem Ziel nicht ganz geklappt hat. Da bin ich nochmals ziemlich nervös geworden, konnte es aber wieder starten. Wie gesagt, reiner Zufall, aber es langt jetzt erst einmal mit den technischen Problemen.

Mitch bestätigte seine gute Form – siehst du in ihm einen möglichen Nachfolger? Definitiv! Er wird sehr hungrig und motiviert sein und er macht wirklich einen sehr guten Job! Er ist auf einem sehr guten Level im Moment und ich bin sicher, dass wir in der Zukunft mehr von Mitch Brightmore sehen werden!

Beim Abestone hattest du Billy letztes Jahr vor dir und somit noch eine Rechnung offen. Was erwartest du dort? Ich bin gespannt, was beim Abestone dieses Jahr passieren wird, obwohl es sicher wieder ein ähnliches Format sein wird wie letztes Jahr. Ich freu mich drauf, es ist nur fünf Stunden von zuhause entfernt. Auf die gute Pizza und Pasta freue ich mich jetzt schon!

Wirst du danach bei der Roof of Africa und Sea to Sky dabei sein? Der Plan vom Team ist, dass wir sowohl bei der Roof als auch beim Sea to Sky am Start sein werden.

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