Wie Sebastian Vettel: Arvid Lindblad (18) grandios – Platz 8 beim GP-Debüt!
Arvid Lindblad (Racing Bulls) hat sich bei seinem ersten Grand Prix hervorragend geschlagen: achter Rang in Melbourne, nur drei Fahrer im 2026er Startfeld haben das beim F1-Debüt noch besser gemacht.
Bravo, Arvid Lindblad! Der erst 18 Jahre alte Brite hat bei seinem ersten Formel-1-WM-Lauf gleich gepunktet, als feiner Achter. Damit ist der Sohn eines Schweden und einer Britin mit indischen Wurzeln zum drittjüngsten Punktesammler der Königsklasse geworden.
Racing Bulls-Fahrer Lindblad eroberte seine ersten Punkte mit 18 Jahren und 7 Monaten, noch jünger waren nur Max Verstappen in Malaysia 2015 (17 Jahre, 5 Monate, 29 Tage) und Kimi Antonelli in Melbourne 2025 (18/6/19).
Im aktuellen Formel-1-Feld von 21 anderen Piloten haben das beim ersten Einsatz nur drei Fahrer besser gemacht: Lewis Hamilton wurde in Australien 2007 Dritter, Antonelli wie erwähnt Vierter, Oliver Bearman in Saudi-Arabien 2024 Siebter.
Lindblad hat seinen ersten Grand Prix so gut abgeschlossen wie Sebastian Vettel in Indy 2007 mit BMW-Sauber, ebenfalls als Achter.
Arvid: «Ein verrücktes Wochenende»
Red Bull-Zögling Lindblad blickt so zurück: «Ein ziemlich verrücktes Wochenende. Das war der Moment, von dem ich mein ganzes Leben lang geträumt hatte. Ich war das ganze Wochenende recht aufgeregt und habe dennoch versucht, jeden Moment zu geniessen.»
«Ganz ehrlich: Während der Nationalhymne bin ich schon ein wenig emotional geworden. Ich habe das Formel-1-Logo mit meinem Namen gesehen und mich daran erinnert, wie ich als Knirps vor dem Fernseher sass und davon geträumt habe, eines Tages selbst Formel 1 zu fahren.»
Denkwürdiges Duell mit Hamilton
«Nach dem Qualifying wusste ich, dass wir schnell sind und einen guten Motor haben. Das ist Red Bull Powertrains und Ford zu verdanken. Was sie geschafft haben, ist sehr, sehr beeindruckend. Im ersten Rennen der neuen Antriebseinheit drei Autos im Ziel zu haben und zwei in den Punkten, damit hätten wohl nicht viele gerechnet.»
«Als am Start die Lichter ausgingen, bin ich in jede Lücke gestochen und habe jede Gelegenheit mitgenommen, die sich mir geboten hat. Es ist schon verrückt, darüber nachzudenken, mit Jungs wie Lewis, Max und Lando zu kämpfen. Vor allem mit Lewis, den ich so lange im Fernsehen gesehen habe und wegen dem ich mich in diesen Sport verliebt habe. Das war für mich sehr besonders.»
«Die Fahrer müssen sich noch immer daran gewöhnen, mit diesen neuen Autos klarzukommen. Das Team hat mir dabei viel geholfen. Ich sehe bei mir noch sehr viel Raum für Verbesserung, aber ich bin sehr glücklich damit, wie das hier in Australien gelaufen ist und wo wir derzeit mit den Racing Bulls stehen.»
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