Nico Hülkenberg (Audi) nach Doppel-Aus: «Charakterbildendes Wochenende»
Im F1-Sprint von Miami konnte Nico Hülkenberg nicht antreten, im Grand Prix musste er mit einem Problem am Auto nach sieben Runden abstellen. Was der Deutsche nach dem harten Wochenende sagt.
Was für ein enttäuschendes Rennwochenende für Nico Hülkenberg! Am Sprint konnte der Deutsche mit einem technischen Problem nicht teilnehmen. Auf dem Weg in die Startaufstellung blieb sein Audi stehen, musste von der Strecke gehoben werden. In der Quali für den GP sicherte er sich dann Platz 11, rutschte später wegen einer Hadjar-Disqualifikation auf Startplatz 10 hoch. Eigentlich beste Voraussetzungen. Im Rennen musste er dann in der Frühphase des Rennens schon nach sieben Runden abstellen, nachdem er beim Start Schaden am Frontflügel erlitten hatte (Berührung mit Sainz) und dann auch noch ein technisches Problem auftrag.
Hülkenberg: Hartes, charakterbildendes Wochenende
Hülkenberg nach dem Rennen, er wisse noch nicht genau, was das Problem gewesen sei. Er stellte aber fest: «Es war ein hartes Wochenende für uns. Ein echt charakterbildendes Wochenende. Aber immerhin: Wir haben vielversprechende Anzeichen beim Tempo des Autos gesehen. Es ist nicht schlecht, aber natürlich müssen wir in der Lage sein, Trainings, Rennen und Qualifyings zu beenden und die Autos ins Ziel zu bringen. Dieses Wochenende hatten wir viel Gegenwind. Wir müssen uns jetzt irgendwie neu formieren, zurücksetzen und es hinnehmen. Aber natürlich werden wir weiter daran arbeiten und versuchen, in zwei Wochen besser zu sein.» Dann wird in Montreal/Kanada gefahren.
Problem trat in Safety-Car-Phase auf
Sieben Runden – mehr war für Hülkenberg in Miami nicht drin. Der Deutsche erklärte nach dem Rennen: «Das Problem trat während der Safety-Car-Phase auf, und dann sagte mir das Team, ich solle abstellen.» In Runde 5 kam es zu mehreren Zwischenfällen: Red Bull Racing-Pilot Isack Hadjar schlug in die Bande ein. Nahezu zeitgleich gabelte Liam Lawson mit einem technischen Problem Pierre Gasly auf und schleuderte dessen Alpine-Boliden durch die Luft. Kurz darauf kam das Safety-Car raus. Und Hülkenberg fuhr in die Boxengasse. Dort war er wegen eines nötig gewordenen Flügeltauschs nach dem Start erst kurz zuvor gewesen. Doch diesmal stellte der Deutsche ab.
Zwischen den diversen Technikproblemen gab der Audi aber ein gutes Bild ab, das Tempo machte Hoffnung – wären da nur nicht die ständigen Verlässlichkeitsprobleme. Immerhin ein Silberstreif am Horizont also? Hülkenberg: «Es ist so oder so frustrierend. Man will immer fahren, man will im Rennen sein, die Zielflagge sehen. Also nein, natürlich ist es sehr frustrierend für uns.»
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