Andreas Kofler will Team mit IDM-Titel entschädigen
16 Runden lang duellierten sich die beiden Bestplatzierten der Supersport-IDM, Andreas Kofler vom Team Yamalube Motorsport Kofler und der deutsche Honda-Pilot Dirk Geiger auf höchstem Niveau.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
"Ich glaube, dass das mein bestes Rennen dieser Saison war", schnaufte der 21-Jährige Kofler nach Rennen 1, der sich gemeinsam mit Geiger und dem polnischen Ducati-Piloten Daniel Blin von seinen Verfolgern absetzen konnten. Verantwortlich dafür waren vor allem Rundenzeiten, die nahe an den Bestmarken in der Qualifikation waren. "Ich habe gepusht und gepusht, und trotzdem waren sie an mir dran. Das Niveau ist richtig beeindruckend", erkannte Kofler an, der mit dem Sieg seinen Vorsprung auf Geiger in der Meisterschaft am Samstag auf 24 Punkte ausbauen konnte.
Werbung
Werbung
Für den Yamaha-Piloten aus Österreich war es der vierte Saisonerfolg und das sechste Saisonpodium in Folge. "Das große Ziel ist natürlich die Titelverteidigung und dafür ist jeder Zähler wichtig", so Kofler, der auch am Sonntag aus der Pole-Position losfuhr. Im zweiten Lauf führte Kofler 15 Runden lang an, allerdings passierten ihn in der letzten Runde noch der Deutsche Dirk Geiger und der Pole Daniel Blin. "Das ist natürlich ärgerlich. Mein Ziel war hoch mit 50 Punkten an diesem Wochenende, um richtig Druck auf Dirk im Hinblick auf die Meisterschaft auszuüben. Nun hat er wieder Boden gutgemacht", schilderte der 21-Jährige anschließend. Seit Saisonbeginn ist Geiger auf seiner Honda der Herausforderer Nummer eins des Österreichers. Nun trennen die beiden 15 Zähler vor dem letzten Rennwochenende am Hockenheimring.
"Wenn ich ihn 15 von 16 Runden im Griff habe, dann muss es auch in der letzten Runde so sein", gab sich Kofler selbstkritisch, auch aufgrund seiner hochgesteckten Ziele. Denn erneut will er sich die Krone in dieser Klasse aufsetzen am Saisonende. "Im Prinzip haben wir nach dem Finale am Hockenheimring im letzten Jahr mit der Arbeit angefangen und hinter mir steht ein extrem gut arbeitendes Team. Ich will diese unzähligen Stunden mit dem Titel entschädigen", erklärte er weiter.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.