Euro Moto Sportbike
Sportbike-Team wagt den Sprung von der Euro Moto/IDM in die WM
Die Euro Moto, die jetzt wieder IDM heißt, hat schon Feierabend für dieses Jahr. Andere Serien sind auf der Zielgeraden. Alternativ trifft man so manchen Fahrer beim Abendessen.
So ganz ist die Winterpause noch nicht losgegangen. Ein Ex-Meister versucht sich weiter auf der Insel, ein anderer ist auf dem harten Boden der WM-Tatsachen gelandet und die GERT56-Abteilung trifft man im Clubhaus.
Während der Sommermonate trifft man Marcel Schrötter, Julian Trummer, Toni Finsterbusch und Jan-Ole Jähnig meistens in irgendeinem Fahrerlager. Jetzt kann man die Fahrer bei einem Abendessen mit Fragen löchern. «Bei unserer Riders Night erzählen die vier Rennprofis von ihrem Leben zwischen den Kerbs internationaler Rennstrecken und den Bordsteinen der Isle of Man TT», heißt es in der Einladung der Firma Becker Tiemann Motorrad. «Freut euch auf persönliche Geschichten, exklusive Einblicke, eure Fragen an die Fahrer und ein Meet & Greet in besonderer Atmosphäre. Moderiert wird der Abend von Sport-Moderator Lukas Gajewski.» Los geht es am 7. November 2026 ab 17 Uhr im Clubhaus am Bilster Berg. Tickets gibt es für 59 Euro inklusive Abendessen. Platz gibt es für 100 Gäste.
Während die Saison der Euro Moto, die inzwischen wieder IDM heißt, bereits zu Ende gegangen ist, ging es für den vierfachen IDM Superbike Champion Ilya Mikhalchik bei der Britischen Superbike Meisterschaft BSB noch weiter. Dieses Mal in Donington. «Wir haben an diesem Wochenende nicht unser volles Potenzial ausgeschöpft», so die nüchterne Bilanz des BMW-Piloten aus der Ukraine. «Nach Assen sind wir mit einem guten Gefühl hierhergekommen, doch leider hatten wir während der Trainingsläufe mit einigen technischen Problemen zu kämpfen, wodurch wir in Rennen 1 und im Warm-up keine Runden fahren konnten. Das Problem zu finden und ohne jegliche Daten in Rennen 2 zu gehen, war etwas schwierig, da es schwer war zu verstehen, was wir brauchten. Ein großes Dankeschön an das Team für die großartige Arbeit und dafür, dass es das Problem rechtzeitig vor Rennen 2 gefunden und behoben hat! Im Sprintrennen kämpften wir um die Top 10, und im Langstreckenrennen war das Tempo da. Wir kämpften bis zur roten Flagge in der letzten Runde um Platz 7 und kamen schließlich auf Platz 9 ins Ziel. Ein bisschen frustrierend, da ich das Gefühl hatte, dass in den letzten Runden noch etwas mehr drin gewesen wäre. In zwei Wochen geht es weiter.»
Twan Smits ist noch mit den letzten Rennen der Superbike-Weltmeisterschaft beschäftigt. Letztes Wochenende lernte der Euro Moto-Pilot die Strecke im portugiesischen Estoril. «Wir testen und lernen in jeder einzelnen Runde und ich versuche, mich auf diesem Motorrad zurechtzufinden», beschreibt der Niederländer seine nicht gerade leichte Aufgabe. «Ich bin ziemlich zufrieden mit dem, was wir am Samstag ausprobiert haben, und glaube, dass wir ein paar Dinge gefunden haben, auf denen wir am Sonntag aufbauen können. Wir arbeiten weiter und kämpfen weiter.»
Am Sonntag holte der Yamaha-Pilot Platz 18 im Hauptrennen und Platz 21 im Superpole-Rennen. «Die Realität ist, dass ich mich sehr schwertue», gab er zu, «mehr als mir lieb ist. Wir probieren immer noch viele verschiedene Dinge aus und finden im Moment keine gute Richtung. Leider haben wir für Rennen 2 einen Schritt in die falsche Richtung gemacht, was uns geschadet hat. Hinzu kommt, dass ich viele Fehler gemacht habe, während ich verschiedene Dinge in meinem Fahrstil ausprobiert habe, um das Motorrad besser zu verstehen. Das ist eine harte Lektion, die wir für Jerez kommendes Wochenende im Hinterkopf behalten werden. Kopf hoch und weiterarbeiten.»
Mit Markus Reiterberger kommt ein Pilot des BMW-Weltmeisterteams in diesem Jahr aus der Euro Moto, die inzwischen wieder IDM heißt. Im kommenden Jahr geht es wieder bei vier Rennen um die Endurance-Krone.
08. bis 11.04.2027 Le Mans/F (24h)
04. bis 05.06.2027 Spa/B (8h)
02. bis 04.07.2027 Suzuka/J (8h)
16. bis 19.09.2027 Le Castellet/F (24h)
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