Der Kanadier James Hinchcliffe gewann am Sonntag den Auftakt der IndyCar Series in Florida. Simona de Silvestro verpasste in den letzten Runden das Podium.
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Welch ein turbulenter Auftakt in die IndyCar-Saison. Erstmals in seiner Karriere schaffte es James Hinchcliffe ganz nach oben aufs Podium. Der Kanadier in Diensten von Andretti Autosport nutzte beim letzten Neustart einen Fehler des bis dahin Führenden Helio Castroneves aus und verteidigte die Führung auf dem Stadtkurs in St. Petersburg in den verbleibenden 20 Rennrunden. Auf Platz 3 kam Marco Andretti ins Ziel. Die privaten Lehrstunden in Großbritannien haben sich für ihn offenbar ausgezahlt. Erst in der vorletzten Runde schaffte er es an Simona de Silvestro vorbei.
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Die Schweizerin verlor auf den letzten Metern in einem Fotofinish sogar noch eine Top-5-Platzierung, als sie von Scott Dixon knapp geschlagen wurde. De Silvestros Reifen waren komplett am Ende. Zuvor musste sie bereits Sprit sparen, um überhaupt ins Ziel zu kommen. Teamkollege Tony Kanaan, den sie ebenfalls ziehen lassen musste, belegte Rang 4. "Es war unglaublich cool da vorne mithalten zu können", so de Silvestro. "In den letzten Runden war es extrem schwierig, alle hinter uns zu halten. Wir werden daraus lernen. Wenn wir die kleinen Fehler noch vermeiden, können wir um Siege mitfahren."
Diese Aussage nahm sich auch James Hinchcliffe über den Winter zu Wort. Die Tipps vom Mentaltrainer haben offenbar Wirkung hinterlassen. "Nach dem letzten Neustart, als alle anderen die weicheren Reifen hatten, wussten wir, dass es schwierig werden würde." Doch am Ende zahlte sich der langlebigere härtere Reifen aus.
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Einen Tag zum Vergessen hatten die beiden Titelanwärter aus dem vergangenen Jahr. Champion Ryan Hunter-Reay kam nie so richtig in Fahrt und schied mit technischen Problemen aus. Will Power lag im ersten Renndrittel in Führung und auch danach lange Zeit in den Top 3. Doch in der letzten Gelbphase wurde er durch eine Unaufmerksamkeit von JR Hildebrand aus dem Rennen gerissen. Hildebrand änderte gerade ein paar Einstellungen am Lenkrad und fuhr unter Gelb einmal über die rechte Fahrzeugseite Powers hinweg. Der Australier konnte nach einem Reifenwechsel zwar weiterfahren, lag aber am Ende des Feldes. Die Aufholjagd endete dann kurz vor Schluss in einem Dreher samt Kontakt mit den Reifenstapeln auf Platz 16.
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