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Kontroverser Rennsieg für Franchitti

Das IndyCar-Rennen in Toronto wird noch für viel Gesprächsstoff sorgen. Dario Franchitti siegt vor Scott Dixon, nachdem er Will Power umdreht. Andretti Autosport mit zwei Autos dahinter.

Dennis Grübner

Von

Im Artikel erwähnt

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An Chaos war das Rennen der IZOD IndyCar Series auf dem Stadtkurs von Toronto wohl kaum noch zu überbieten. Über das gesamte Rennen hinweg sorgten Gelbphasen immer wieder dafür, dass es weitere Gelbphasen gab. Denn nach den Neustarts waren sich die Fahrer und Fahrerinnen auf der Strecke das eine oder andere Mal nicht ganz über die Vorfahrt einig.

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Von allen Kollisionen und Unfällen auf der Strecke sorgte ein Zusammenstoss zwischen Dario Franchitti und Will Power für das meiste Aufsehen. Franchitti erwischte seinen Meisterschaftskonkurrenten beim Überholversuch am Hinterrad und drehte ihn um. Während der Schotte weiterfuhr, wurde Power bis ans Ende des Feldes zurückgeworfen. Bei seiner Aufholjagd wurde er dann zu allem Überfluss noch von Alex Tagliani aus dem Rennen befördert.

Die Situation nach dem Unfall war ziemlich unklar. Zunächst ging man davon aus, dass Franchitti für sein Manöver eine Durchfahrtsstrafe erhalten würde. Doch die Rennleitung zog diese Strafe angeblich zurück. Al Unser jr., der in der Rennleitung sass, sah sich kurz nach der Zieldurchfahrt gar gezwungen, diese Situation in der Kommentatorenbox zu erklären. Seiner Aussage nach gab es nie eine Strafe gegen Franchitti. Die TV-Kommentatoren hatten sich offenbar verhört.

Will Power zeigte sich nach dem Ausfall stinksauer gegenüber Dario Franchitti. "Ich fahr immer fair gegen ihn, er aber nicht mit mir. In St. Petersburg hat er mich rausgehauen und ich hab meine Klappe gehalten. Er kommt immer damit durch und bekommt nie eine Strafe, das ist nicht richtig."

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Franchitti übernahm kurz nach dem Unfall, etwa 20 Runden vor Schluss die Führung. Zuvor war sein Teamkollege Graham Rahal in der Spitzenposition. Als Rahal nach dem letzten Neustart auch von Scott Dixon kassiert wurde, erwischte ihn Ryan Hunter-Reay am Heck. Der Andretti-Fahrer wollte auf der Innenseite mit durchgehen, als Rahal die Tür zu machte. Auf den ersten drei Plätzen änderte sich bis ins Ziel nichts mehr.

Marco Andretti belegte Rang 4. Auch er räumte in der Schlussphase mehrere Autos von der Strecke. Bei einem Neustart zuvor bremste er in Kurve 1 zu spät und räumte Oriol Servia und Justin Wilson aus dem Weg. Fünfter wurde der Brasilianer Vitor Meira.

Trotz eines Drehers im Rennen belegte Sébastien Bourdais einen guten sechsten Platz. Das Ergebnis war allerdings auch ein Zeichen dafür, welch ein chaotischen Verlauf das Rennen am "Exhibition Place" in Toronto nahm. Simona de Silvestro hielt sich zum Schluss ebenfalls aus allen kritischen Situationen heraus und belegte den zehnten Platz.

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