Isack Hadjar: Mit Spa-Schwung in den Schlussspurt auf dem Hungaroring
Isack Hadjar legte vorige Woche in Spa eine sensationelle Aufholjagd hin. Den Schwung möchte der Red Bull Racing-Pilot ins Budapest-F1-Wochenende mitnehmen. Warum sich der Hungaroring dafür eignet.
Red Bull Racing-Pilot Isack Hadjar möchte in Budapest am liebsten direkt an seine Aufholjagd von Spa in der Vorwoche anknüpfen. Der französische Formel-1-Pilot war im Belgien-Grand-Prix von Startplatz 21 auf Rang 6 vorgefahren. Von so weit hinten war er überhaupt nur gestartet, weil er eine Startplatzstrafe für einen Motorentausch übers erlaubte Kontingent hinaus kassiert hatte. In Spa lohnt sich das, weil der Motor eine besonders große Rolle spielt und weil man vergleichsweise gut überholen kann – wie Hadjar bewies!
Nur eine Woche später geht’s direkt in Budapest weiter. Auf dem Hungaroring nahe der ungarischen Hauptstadt will Hadjar an das positive Wochenende anknüpfen, das sein
Hadjar will Schwung mitnehmen
Hadjar sagt vor dem Ungarn-GP, der das letzte Event vor der Sommerpause darstellt: «Es ist großartig, nach einem so positiven Wochenende in Spa direkt nach Budapest zu kommen und diesen Schwung mitzunehmen.» Zu seinem Belgien-Wochenende sagt Hadjar: «Das Auto fühlte sich das ganze Wochenende über wirklich stark an, und das Ergebnis hat das bestätigt. Es war schade, dass wir vom Ende des Feldes starten mussten, aber wir haben das Beste daraus gemacht und gehen nun mit einer sauberen Weste in dieses Rennen.» Die Motoren-Strafe, um die in dieser Saison wohl kaum ein Fahrer drumherumkommen wird, ist verbüßt – und Hadjar machte sogar noch das Beste draus.
Hungaroring liegt Red Bull Racing besser
Und wie stehen die Chancen für Red Bull Racing bei der Derniere der ersten Saisonhälfte? Hadjar: «Der Hungaroring liegt uns mit seinen langsamen Kurven etwas besser, das sollte uns helfen, das Beste aus unserem Einsatz herauszuholen.» Die Streckencharakteristik ist komplett anders als noch in Spa. Von Highspeed, langen Geraden und vielen schnellen Kurven hin zu einer kurzen, kurvigen Strecke, die immer wieder mit einer Kartbahn verglichen wird.
Hadjar: «Das Team und ich arbeiten seit Januar mit Hochdruck daran. Und mit einem Schlussspurt in dieser Woche hoffen wir, mit einem Erfolgserlebnis in die wohlverdiente Pause zu gehen.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach



