Ungarn-GP: Drei Formel-1-Stars starten verspätet ins Hungaroring-Wochenende
Die GP-Stars bestreiten in dieser Woche das letzte Kräftemessen vor der Sommerpause. Auf dem Hungaroring werden drei Fahrer beim Auftakt zuschauen müssen. Dazu gehört auch McLaren-Star Oscar Piastri.
Nur noch ein Rennen müssen die GP-Stars in dieser Woche bestreiten, dann steht die Sommerpause an, in der sie ihre Batterien wieder aufladen können. Das letzte Kräftemessen vor dem Urlaub geht auf dem Hungaroring über die Bühne, und gleich drei Formel-1-Stammfahrer werden verspätet ins Wochenende starten. Dies, weil jeweils ein Nachwuchsfahrer zum Zug kommt.
Bei McLaren wird Oscar Piastri die Rolle des Zaungastes einnehmen müssen, wenn das erste freie Training stattfindet. Denn der Australier muss seinen Dienstwagen Leonardo Fornaroli überlassen, der bereits in Barcelona ausrücken durfte. Auf dem spanischen Rundkurs war er im MCL40 von Weltmeister Lando Norris unterwegs.
Leonardo Fornaroli: Vorfreude auf den zweiten Einsatz im McLaren
Der Entwicklungsfahrer des Traditionsrennstalls aus Woking freut sich auf den Einsatz, denn er weiss: «Jede Session ist eine Chance, um Neues zu lernen und mehr Selbstvertrauen am Steuer eines GP-Renners zu sammeln. Das erste Training bietet auch die Gelegenheit, das Seinige zum Wochenendprogramm des Teams beizutragen.»
«Ich freue mich darauf, die Arbeit von Barcelona fortzusetzen und habe mich in den vergangenen Wochen im Werk in Woking und im Simulator darauf vorbereitet. Ich kann es nicht erwarten, am Freitag auszurücken, Spass zu haben und das Beste aus jeder Runde herauszuholen», ergänzt der 21-jährige Italiener.
Zwangspause für Franco Colapinto
Zuschauen muss neben Piastri auch Franco Colapinto, sein Alpine-Renner wird im ersten Training von Reservist Paul Aron bewegt, der in diesem Jahr seinen ersten FP1-Einsatz für das Team aus Enstone bestreitet. «Ich habe das Auto das ganze bisherige Jahr hindurch im Simulator bewegt und nun bekomme ich die wertvolle Chance, den A526 auf der echten Strecke zu erleben. Im vergangenen Jahr liefen meine drei FP1-Einsätze sehr gut, und ich will auf diese Erfahrungen aufbauen, sagt der 22-jährige Este.
Auch 32-jähriger Routinier darf im F1-Auto ausrücken
Der älteste Gastfahrer im ersten Training wird Ryo Hirakawa sein. Der 32-jährige Japaner rückt zum zweiten Mal in diesem Jahr im VF-26 aus, diesmal im Auto von Ollie Bearman. Auf dem Red Bull Ring war er noch im GP-Renner von Esteban Ocon unterwegs.
Hirakawa will dieses Mal nachholen, was er in Spielberg verpasst hat: «Es war eine schwierige Session in Österreich, denn Aero-Tests und eine rote Flagge haben dafür gesorgt, dass ich keine Gelegenheit hatte, schnelle Runden zu drehen. Umso grösser ist meine Vorfreude auf den Einsatz auf dem Hungaroring. Die Strecke ist eine echte Herausforderung, sie ist kurz, eng und umfasst viele langsamere und mittelschnelle Kurven. Ich freue mich darauf, das Auto dort am Limit zu bewegen und dem Team zu helfen, am Set-up für das restliche Rennwochenende zu arbeiten.»
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