Budapest-GP auf dem Hungaroring: Wie zuversichtlich darf Ferrari sein?
Ferrari durfte auch in Belgien ein starkes Ergebnis einfahren. Nun steht der GP auf dem Hungaroring an, der ein gutes Pflaster für die Scuderia ist. Dennoch bleibt Teamchef Fred Vasseur vorsichtig.
Die Punkteausbeute von Ferrari beim jüngsten Formel-1-Kräftemessen auf dem Circuit de Spa-Francorchamps fiel zwar nicht so üppig wie beim vorangegangenen Rennwochenende in Silverstone aus. Doch mit 30 Punkten gab es für die Mannschaft aus Maranello dennoch genug zu feiern. Charles Leclerc schaffte es als Zweiter über die Linie und damit aufs Podest. Lewis Hamilton kam trotz der Strafe, die er für das Verursachen der Kollision mit George Russell kassiert hatte, als Vierter ins Ziel.
Entsprechend zuversichtlich darf die Truppe von Fred Vasseur auf den nächsten GP blicken. Dieser wird auf dem Hungaroring ausgetragen, auf dem die Roten bereits 40 GP bestritten, sieben GP-Siege eingefahren und 26 Podestplätze gefeiert haben. Der Teamchef sagt über die jüngste Performance seiner Mitarbeiter: «Nach zwei vielversprechenden Wochenenden, an denen wir dank einer grossartigen Teamleistung das Beste aus unseren Möglichkeiten herausholen konnten, machen wir uns nun auf den Weg nach Budapest.»
Der Franzose erklärt zwar: «Das gibt uns Selbstvertrauen.» Gleichzeitig warnt er: «Aber wir wissen auch, dass jeder Grand Prix seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich bringt.» Und er erklärt: «Auf dem Papier könnte der Hungaroring etwas besser zu den Eigenschaften unseres Autos passen, aber das allein ist natürlich keine Garantie.»
«Wie immer wird die Umsetzung entscheidend sein: Wir müssen das Wochenende mit derselben Konzentration, Disziplin und Liebe zum Detail angehen, die wir in den letzten beiden Rennen gezeigt haben. Wir haben ein Team, das zusammensteht, zwei hochmotivierte Fahrer und wissen, dass wir auf die Unterstützung all unserer Tifosi zählen können», sagt Vasseur kämpferisch, und ergänzt: «Unser Ziel ist es, weiter in die gleiche Richtung zu gehen und von Anfang an gut zu arbeiten, um uns für das Qualifying und das Rennen in die bestmögliche Position zu bringen.»
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