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Das Meeting auf dem Balaton Park Circuit in Ungarn war das für Kawasaki bisher beste Rennwochenende der Supersport-WM 2026 – zumindest mit Jeremy Alcoba im Sattel der ZX-6R 636.
Acht Hersteller sind in der Supersport-WM 2026 engagiert, davon haben Ducati, Yamaha, Triumph und ZX Moto bereits Siege und/oder Podestplätze eingefahren. Von den übrigen Herstellern hatte man von Kawasaki
Von seinem Saisonziel, den Titel einzufahren, hat sich Kawasaki-Teamchef Manuel Puccetti bereits nach den ersten beiden Events der Supersport-WM 2026 verabschiedet. Zu stark präsentierte sich die Armada der Ducati- und Yamaha-Piloten und zu schwach performte die ZX-6R 636 im Vergleich zur Konkurrenz.
Für das vierte Saisonmeeting griff der Weltverband FIM ein und erlaubte Kawasaki performancesteigernde Zugeständnisse. Während sich diese bei Dominique Aegerter nicht bemerkbar machten, brauste Teamkollege Jeremy Alcoba auf dem Balaton Circuit zu den bisher besten Ergebnis. Als Vierter im ersten Lauf verpasste der junge Spanier nur um 0,4 sec das Podium und den Sieg um 0,8 sec!
«Ich bin sehr zufrieden mit dem vierten Platz. Wir hatten eine wirklich gute Pace und haben ein starkes Comeback hingelegt – zeitweise lag ich 1,5 Sekunden zurück. In den letzten vier Runden konnte ich einen Teil des Rückstands auf die Fahrer vor uns aufholen», erzählte Alcoba am Samstagnachmittag. «Ich hatte diesen Speed nicht erwartet, denn die Fahrer an der Spitze und auch ich selbst waren sehr stark, aber an einigen Stellen der Strecke hatten wir Schwierigkeiten. Ich finde, das Team und ich haben wirklich gute Arbeit geleistet, deshalb bin ich superglücklich.»
Erstaunlich: Der 23-Jährige fuhr die zweitschnellste Rennrunde, die nur 0,142 sec langsamer als seine Zeit im Qualifying war.
Obwohl sich der Kawasaki-Pilot um sechs Startplätze verbesserte, konnte Alcoba seine Performance im zweiten Lauf nicht wiederholen und wurde Siebter.
«Insgesamt bin ich mit dem Wochenende ziemlich zufrieden. Ich finde, wir haben wirklich gute Arbeit geleistet», attestierte Alcoba Fortschritte. «Ich habe alles daran gesetzt, ganz vorn mitzufahren und mit den Spitzenfahrern zu kämpfen. Schade war, dass wir ein Problem mit dem Hinterreifen hatten, das wir noch analysieren müssen. Trotz dieser Probleme haben wir weiter mit den Spitzenfahrern gekämpft. Die Geschwindigkeit ist da, aber in einigen Kurvenabschnitten haben wir definitiv Schwierigkeiten, daher müssen wir noch etwas herausholen. Wir hatten eine Chance, aber es war ein unglücklicher Tag. Ich denke, in Most können wir ein gutes Wochenende haben.»
Alcoba verbesserte sich in der Gesamtwertung mit 65 Punkten auf den siebten Rang, punktgleich mit dem WM-Sechsten Lucas Mahias (Yamaha).
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