Mekies: Viel besser als alles, was wir in diesem Jahr bisher zeigen konnten
Bei Red Bull Racing war man nach dem Miami-GP insgesamt zuversichtlich gestimmt, auch wenn noch viel Arbeit bevorsteht. Aber das Rennen in den USA zeigte: Der Fortschritt ist nun spürbar.
Platz 5 für Max Verstappen und ein insgesamt mit seinem Auto zufriedenerer Vierfach-Weltmeister waren die ersten Anzeichen für Fortschritte bei Red Bull Racing am Miami-Wochenende. Teamchef Laurent Mekies bestätigte den positiven Trend.
Der Franzose erklärte nach dem Rennen: «Wir haben definitiv einen Schritt nach vorne gemacht. In Japan lagen wir 1,2 Sekunden hinter der Pole-Position, in China 1,0 Sekunden.» Allerdings gilt es zu beachten: «Die Konkurrenz wartet mit ihren Updates nicht auf uns. Also hat jeder das Auto weiterentwickelt. Aber natürlich wussten wir, dass wir neben dem Entwicklungswettlauf auch einige unserer Probleme lösen mussten, und wir wussten, dass darin noch Rundenzeit steckte.»
Quali-Zeiten zeigen Fortschritt
Das Ergebnis der harten Arbeit über die vergangenen fünf rennfreien Wochen: «Dass wir dieses Wochenende am Freitag sechs Zehntel hinter der Pole-Position und am Samstag weniger als zwei Zehntel hinter der Pole-Position lagen, ist ein deutlicher Hinweis auf das Ausmaß des Fortschritts. Welche Zahl am Ende die richtige ist, wissen wir nicht. Aber im Vergleich zu unserer Ausgangslage ist es viel besser als alles, was wir in diesem Jahr bisher zeigen konnten.»
Wie genau die Performance im Rennen im Vergleich zum Rest des Feldes war, konnte Mekies direkt nach dem Grand Prix noch nicht sagen: Weder Max Verstappen (Platz 5) noch Isack Hadjar (Unfall) erwischten ein reguläres Wochenende. Die Pace ist also bei beiden nicht einfach von der Zeitentabelle abzulesen.
Renntempo stark
Mekies: «Es wird wahrscheinlich ein paar Stunden dauern, bis die Jungs das wahre Renntempo herausfinden können, da wir mit der Strategie bei Max sehr speziell waren. Aber ich denke, insgesamt betrachtet: Das Renntempo war stark und bestätigte die guten Anzeichen aus dem Qualifying. Nicht stark genug für P1 und P2, aber vielleicht in der Lage, uns in den Kampf um P3, P4 und P5 zu bringen.»
Wettstreit mit sich selbst
Zusammenfassend bedeutet das: «Es sind einige Dinge, die wir in dieser Saison bisher noch nicht gezeigt haben, und das ist ein Verdienst aller in Milton Keynes für diesen wichtigen Schritt nach vorne. Versteht mich nicht falsch, wir haben noch nicht alles erreicht, was wir uns vorgenommen haben. Wir stehen also im Wettstreit mit uns selbst, und wir wollen noch mehr aus unserem Paket herausholen. Und dann sind wir uns bewusst, dass der Entwicklungswettlauf weitergeht und die Konkurrenz beim nächsten Rennen neue Dinge präsentieren wird.»
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