Alex Rins, Alex Márquez: Honda noch ohne Basis-Set-up
Die Zeit drängt: Die beiden spanischen Honda-Werksfahrer wühlen sich eine Woche vor dem Saisonstart in Katar beim Jerez-Test durch eine Flut von neuen Entwicklungsteilen von HRC.
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Honda arbeitet auf Hochtouren, das Werksprojekt in der Moto3-WM vor dem Saisonstart noch möglichst konkurrenzfähig hinzukriegen. Aber auch beim letzten Test vor dem Auftakt-GP in Katar muss HRC die Übermacht von KTM zur Kenntnis nehmen. Nach dem ermutigenden Auftakt am Dienstag wuchs am Mittwoch des besten Honda-Fahrers auf die Spitze wieder auf 0,699 sec an. Wieder konnte sich Efren Vazquez aus dem Racing Team Germany mit Rang 5 diese Ehre sichern.
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Die Zeit von Werksfahrer Alex Rins reichte für Rang 10. Der Vizeweltmeister spürt die Fortschritte bei Honda am meisten, da er den letzten Test in Jerez Ende Februar wegen einer Operation verpasste. "Wir haben einen wirklich grossen Schritt vorwärts gemacht seit dem Valencia-Test, bei dem ich letztmals gefahren bin. Damals habe ich noch den alten Motor gehabt. Unsere Leistungsfähigkeit ist klar verbessert worden", stellte Rins fest. Der Spanier fühlt sich nach seiner OP am rechten Handgelenk noch nicht zu 100 Prozent wieder fit. "Ich fühle mich beim harten Anbremsen von Kurve 6 und 13 noch nicht ganz wohl", erklärte Rins. Nach 14 Podestplätzen in 17 Rennen in der letzten Saison als KTM-Fahrer zählt Rins zumindest bei den ersten Grands Prix 2014 höchstens zum erweiterten Kreis der Siegesanwärter.
"Wir haben für diesen Test viele neue Teile erhalten und müssen uns auf die Arbeit mit dem Chassis und der Dämpfung konzentrieren. Bei der Abstimmung müssen wir noch emsiger arbeiten, denn alles ist komplett neu und wir suchen noch immer noch den Einstellungen für das Basis-Set-up, das für die ersten drei, vier Rennen wichtig sein wird", sagte der 17-Jährige.
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Estrella-Galicia-0,0-Teamkollege Alex Márquez ist ebenfalls wichtiger Bestandteil der Entwicklungsarbeit und rückte mit dem neuen Doppelauspuff unter der Sitzbank aus. "Wir haben noch viel Raum für Verbesserungen. Wir machen hier viel Experimente, logischerweise sind einige gut, andere weniger. Die erste Session am Mittwoch war schwierig, weil sie sehr vieles ausprobiert haben. In der zweiten habe ich mich deutlich wohler gefühlt. Am Abend war es wieder zäh, aber das ist normal bei unserem Programm. Wir haben noch immer einiges zu testen, es geht darum, was wir bei den ersten Rennen des Jahres einsetzen werden. Honda hat hart gearbeitet und uns viele Alternativen mitgebracht. Am Donnerstag wollen wir ganz im Hinblick auf die Rennen arbeiten, denn dort gibt es die Punkte zu gewinnen", erklärte der Bruder von MotoGP-Weltmeister Marc Márquez.
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Tagesrangliste Moto3-Test Jerez, Mittwoch, 12. März 2014
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