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Starke Leistung vom (momentanen) Eisspeedway-Ältesten Harald Simon
Mit Tagesrang 5 im Finale 3 der Eisspeedway-WM in Heerenveen/Niederlande zeigte Harald Simon, dass er trotz seiner 59 Jahre nicht zum Alteisen gehört. Das hätten wohl ein paar Neider gern gesehen.
Eisspeedway-GP
Im Artikel erwähnt

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Eigentlich hatte Harald Simon 2023 seinen Rücktritt erklärt. Auch in diesem Jahr wollte er sich ursprünglich nicht beteiligen, fuhr am Winteranfang kein Training und später auch keine WM-Qualifikation. Mit dem Team-Rennen im schwedischen Avesta, ein paar Liga-Rennen in Schweden sowie der Europameisterschaft, die er auf Rang 6 abschloss, nahm sein Comeback immer weiter Fahrt auf und gipfelte in der Wildcard beim GP3 2026 am 11. April in Heerenveen. Zuvor hatte sich «Harry» schon für das Comeback in der Team-WM bereiterklärt.
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In den Vorläufen des Einzel-WM-Finales schaffte der seit 25. März 59-jährige Niederösterreicher einen Heat-Sieg und schrieb 10 Punkte. Damit zog er ins Last-Chance-Rennen um die letzten zwei Finalplätze ein und verpasste den Einzug als Laufdritter nur knapp. Am Ende standen für ihn Tagesrang 5 sowie WM-Platz 13 zu Buche. Bei der Mannschafts-WM kam das Team Österreich mit ihm, dem verletzten Martin Posch und Josef Kreuzberger, der einmal ans Band rollte aber wegen eines Formfehlers vom Start ausgeschlossen wurde, nicht über den sechsten und damit letzten Platz hinaus. Harald Simon lieferte als bester Österreicher Das ist für Harald Simon aber kein Grund zur Unzufriedenheit, denn er hat als bester Österreicher geliefert und auch sonst viel Spaß in Heerenveen. So viel Spaß, dass einer Fortsetzung seiner Karriere im nächsten Winter ohne Wenn und Aber nichts im Wege steht? Dazu meinte er gegenüber SPEEDWEEK.com: «Keine Ahnung, was sich ergibt. Mein Plan ist, dass ich mit Ove Ledström wieder ein bisschen Spaß und Training mache. Dann werden wir sehen, wie körperlich fit ich bin und was sonst noch so gesundheitlich kommt. Wenn Russland wieder offen wäre, wäre es noch schöner.» Zur ersten möglichen Einschränkung konnte er zumindest insofern Entwarnung geben, dass er körperlich viel besser drauf ist als vor drei Jahren, als er nach Einzel-WM-Bronze in Inzell seinen Rückzug verkündete. Zudem hat er auch den Spaß wiedergefunden: «Am Samstag beim Grand Prix hatte ich sehr viel Spaß, doch am Sonntag bei der Team-WM war für uns nicht allzu viel drin. Da bin ich aber auch nicht gut gefahren. Aber, du musst jeden Tag genießen. So ist es halt im Sport: Einen Tag geht es hoch, und einen Tag runter.»
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Natürlich weiß er selbst am besten, dass mehr Training als in diesem Winter ein Schlüssel zu größeren Erfolgen sein kann. Allerdings wandte er bei diesem Thema auch ein: «Ich habe in Schweden sechs Tage Training gemacht, bin dann das Team-Rennen in Avesta und dann die Europameisterschaft gefahren. Dort hat mich allerdings Divis ein bisschen erwischt, sodass ich dann Probleme mit den Rippen hatte. Von daher war ich froh, dass es am Samstag so schön gegangen ist und die Holländer sehr zufrieden mit mir waren.»
Harald Simon: Mit 59 Jahren die Wildcard bekommen Vorausgegangen waren Diskussionen, weil Harry, ohne die WM-Quali gefahren zu sein, dennoch für Heerenveen eine Wildcard bekam. «Da fragten sich viele, wie man mit 59 Jahren eine Wildcard bekommt. Am Ende haben sich die Holländer bedankt, ich habe mich bedankt und das Resultat war auch da. Was wollte man mehr?»
Bei dieser Gelegenheit, und in Anbetracht seiner Aussage zum nächsten Winter, sowie der Tatsache, dass der Schwede Per-Olof «Posa» Serenius bis ins Alter von 67 Eisspeedway-Rennen fuhr, sprachen wir auch über die ferne Zukunft. «Für mich ist das Alter kein Problem, aber für manche Leute», so Simon. «Wenn die Leistung und die Resultate stimmen bzw. du nicht allzu weit weg von der Spitze bist, du gesund bist und dich gut fühlst, dann ist es okay. Das ist meine Meinung. Mal sehen was kommt.»
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