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Debüt von Sky VR46: Wie oft kommt Rossi in die Box?

Das KTM-Team mit dem prominentesten Teamchef der Motorradwelt tritt am Wochenende zum ersten Grand Prix der Geschichte an. Romano Fenati und Francesco Bagnaia sollen die Testergebnisse bestätigen.

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Der Saisonauftakt am kommenden Wochenende bedeutet für vier Teams im Fahrerlager die Premiere im GP-Sport: Neben den drei Moto2-Teams Caterham, AGT Rea und Petronas Raceline kommt in der Moto3-WM die Mannschaft Sky VR46 neu hinzu. Da ein gewisser Valentino Rossi dieses Team gründete, um den Nachwuchs in Italien wieder besser zu fördern, wird das Debüt unter dem Flutlicht mit Spannung erwartet.

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Die beiden Piloten Romano Fenati und Francesco Bagnaia kamen beide vom Team Italia FMI und blühten bei den Testfahrten mit dem Wechsel auf Maschinen von KTM auf. Viele Experten erwarten, dass Fenati wieder an sein sensationelles WM-Debüt vor zwei Jahren (Rang 2 in Katar, Sieg in Jerez) anknüpfen und um den Titel fahren kann. "Fenny war um einiges konstanter als Francesco. Er war nicht ganz bei den Schnellsten dabei, aber bei den Zeiten war er wirklich sehr, sehr konstant", erklärte Patrick Mellauner beim letzten Test in Jerez, der Südtiroler arbeitet bei Sky als Crew-Chief von Bagnaia.

Beim Katar-GP wird das vom ehemaligen Ducati-Teammanager Vitto Guareschi geleitete Moto3-Team erstmals vor den Augen Rossis arbeiten. Der MotoGP-Star hatte bei den bisherigen Testfahrten keine Zeit gefunden, persönlich vorbeizuschauen. "Ich bin gespannt, wie oft er sich blicken lässt, er hat ja auch einen Job zu erledigen. Vielleicht ist es resultatabhängig!", lachte Mellauner.

Gemessen an den Testergebnissen ist die Gefahr aber klein, dass sich das in allen Belangen professionell aufgestellte Team vor Rossi blamieren wird. Fenati und Bagnaia fuhren praktisch bei allen Sessions der IRTA-Tests in die Top-Ten. "Es ist sowieso eine Spannung da wegen des ersten Rennens. Aber Druck mache ich mir selber. Wenn etwas nicht läuft, bin ich der erste, der sich über mich selber ärgert", versicherte der Crew-Chief.

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Psychospielchen beim sensiblen Bagnaia

Mellauner hat längst erkannt, dass sein 17-jähriger Schützling eine Wohlfühloase braucht, damit Bagnaia in Katar die ersten WM-Punkte der Karriere holen kann. "Plus-minus sind wir bereit, wir hätten gerne noch einen Tag gehabt. Wir haben Zeit verloren, weil wir uns ein bisschen mit der Abstimmung verrannt haben. Als junger Fahrer kann er nicht immer absolut präzis sein und das braucht manchmal mehr Zeit. Das geht bei erfahreneren Piloten schneller. Da muss man viel filtern. Zum Schluss war er aber mit dem Motorrad zufrieden. Das war extrem wichtig. Wir haben ihm zum Schluss nochmals neue Reifen und alles nötige gegeben, damit er nochmals eine Rundenzeit hinkriegt, um richtig zufrieden zu sein. Jetzt kann er mit etwas Zuversicht nach Katar reisen", erklärte Mellauner gegenüber SPEEDWEEK.com.

Wie schmal der Grat beim sensiblen Teenager ist, zeigte sich im Vergleich der beiden Jerez-Tests. "Wir haben uns aber beim Test vor zwei Wochen leichter getan. Diesmal ging es mit dem gleichen Setting irgendwie nicht mehr ganz so gut. Das ist aber alles eine Kopfsache, auch wenn vielleicht am ersten Tag der Grip nicht so gut war. Aber an den folgenden zwei Tagen war es einwandfrei. Aber das muss man so akzeptieren, es kann nicht immer glatt laufen. An einem Rennwochenende wäre es natürlich ärgerlich, deshalb bin ich gespannt auf Katar. Mal schauen, wie es dort läuft. Wir müssen einfach schauen, dass er bei Laune bleibt, das macht so viel aus. Bei ihm ist das extrem."

Das Sky-VR46-Team baute für Bagnaia sogar extra wieder das Chassis vom ersten Jerez-Test ein. Mellauner schmunzelte: "Das war aber mehr aus psychologischen Gründen. Er sagte danach, es sei besser, aber ich habe ihm das nicht ganz abgenommen…"

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Moto3: Die kombinierte Zeitenliste vom Jerez-Test, 13. März

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