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EWC Le Mans: YART-Yamaha und BMW geben im Qualifying 1 den Ton an

Auftakt nach Maß für YART und BMW: Im ersten Qualifying der 24h von Le Mans bestimmen Karel Hanika, Markus Reiterberger, Michael van der Mark und Marvin Fritz das Tempo.

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Mit dem ersten Qualifying-Durchgang ist die neue Saison der Langstrecken-Weltmeisterschaft offiziell eröffnet: Beim Auftakt zu den 24h von Le Mans 2026 gingen am späten Donnerstagnachmittag die Piloten in ihren Gruppen auf Zeitenjagd – und lieferten bereits eine erste Standortbestimmung im Kampf um die Pole-Position.

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Bereits bei den Vortests hatte BMW mit Markus Reiterberger, Michael van der Mark und Steven Odendaal eindrucksvoll die Richtung vorgegeben. Das österreichische Yamaha-Team YART hielt sich hingegen bewusst zurück und legte den Fokus klar auf das Renntempo. Im Qualifying zeigte sich nun: Beide Strategien greifen.

YART und BMW setzen Maßstäbe

Im ersten Qualifying bestimmten die Fahrer von YART und BMW das Geschehen. In den einzelnen Gruppen gingen die Bestzeiten jeweils an diese beiden Top-Teams. In der gelben Gruppe sicherte sich Marvin Fritz die Bestzeit, während Teamkollege Karel Hanika in der blauen Gruppe glänzte. Der Tscheche setzte mit einer Runde in 1:34,576 Minuten zugleich die schnellste Zeit des gesamten Q1.

In der roten Gruppe ließ EWC-Rookie Michael van der Mark die Konkurrenz hinter sich und bestätigte die starke Form von BMW. Auch Teamkollege Markus Reiterberger mischte ganz vorne mit und unterstrich die Geschlossenheit des deutschen Herstellers.

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Ersatzfahrer-Gruppe mit Überraschungen

In der grünen Gruppe, in der die Ersatzfahrer zum Einsatz kamen, setzte sich Bo Bendsneyer (Marc-VDS-Yamaha) an die Spitze. Zwischenzeitlich hatte Jan-Ole Jähnig (ERC-BMW) geführt, fiel im weiteren Verlauf jedoch zurück und belegte am Ende Rang fünf.

Enges Feld hinter den Spitzenreitern

Hinter den dominierenden YART- und BMW-Piloten präsentierte sich das Feld eng zusammengeschoben. Fahrer wie Alessandro Delbianco (Marc-VDS-Yamaha), Naomichi Uramoto (Autorace-Ube-BMW)und Marcel Schrötter (ERC-BMW) bewegten sich ebenfalls in Schlagdistanz zu den Spitzenzeiten.

Auch die etablierten Teams wie SERT-Suzuki mit Gregg Black und Etienne Masson sowie Webike-Kawasaki mit Roman Ramos zeigten solide Leistungen, konnten aber noch nicht ganz an die Pace der Topfavoriten anknüpfen.

Entscheidung fällt am Freitag

Das erste Qualifying liefert lediglich eine provisorische Startaufstellung – die endgültige Entscheidung fällt am Freitag. Um 10:20 Uhr beginnt der zweite Qualifying-Durchgang, der über die finalen Startpositionen für das legendäre 24-Stunden-Rennen entscheiden wird.

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Eines ist jedoch bereits jetzt klar: YART und BMW haben ihre Ambitionen eindrucksvoll unterstrichen – und schicken eine klare Kampfansage an die Konkurrenz.

Die Rundenzeiten vom Q1 in Le Mans:

  1. Karel Hanika, YART-Yamaha, 1:34,576 min

  2. Markus Reiterberger, BMW, 1:34,696 min

  3. Michael van der Mark, BMW, 1:34,721 min

  4. Marvin Fritz, YART-Yamaha, 1:34,778 min

  5. Alessandro Delbianco, Marc-VDS-Yamaha, 1:35,186 min

  6. Naomichi Uramoto, Autorace-Ube-BMW, 1:35,197 min

  7. Marcel Schrötter, ERC-BMW, 1:35,201 min

  8. Gregg Black, SERT-Suzuki, 1:35,399 min

  9. Roman Ramos, Webike-Kawasaki, 1:35,450 min

  10. Etienne Masson, SERT-Suzuki, 1:35,481 min

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